GOTT WEINT

Wo der Mammon zuhause ist kann man sich schon mal ein nettes Häuschen hinstellen

Die Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 26. November 2013 brachte einen grossen Artikel über Freikirchen, mit der Überschrift: „Näher, mein Gott zu dir“. Während die Landeskirche Mitglieder verliert, verzeichnen die Freikirchen Zuwachs – obwohl ihnen kein guter Ruf vorauseilt, schreibt die HAZ weiter.

 

Nichts, was man nicht schon über Freikirchen wusste, wenn man sich damit befasst hat, aber dann war es doch der eine Satz, der wieder einmal zum Ausdruck bringt was alles so hinter Freikirchen steckt.

Dort stand:

 

„Auch die Elim-Gemeinde am Mengendamm in der List (Hannover) hat eben ein neues Gemeindezentrum bezogen, es hat, Grundstückspreis, Handwerker und Gebäude zusammengerechnet,

 

3,3 Millionen Euro

 

gekostet.“

 

Man muss schon zweimal hinsehen. 3,3 Millionen Euro. Kapital, welches eine Kirche, eine Religionsgemeinschaft, die sich christliche Werte auf die Fahnen schreibt in ein Gebäude steckt.

Was würde wohl Jesus dazu sagen? „Schön dass ihr ein Haus baut und das Geld nicht weiter gebt an Arme“ ? Wohl kaum. Wie wäre es gewesen, nur die Hälfte des Geldes zu investieren und mit dem Rest, immerhin mehr als 1,5 Millionen Euro in soziale Projekte zu stecken? Zum Beispiel den Menschen, die auf der Strasse wohnen, den Winter über jeden Tag eine warme Mahlzeit zu spendieren und durch die Fußgängerzonen zu schlendern um heissen Tee zu verteilen. Jetzt wird so manche Gemeinde sagen: „Das machen wir ja auch“. Stimmt! Manchmal!! Aber jeden Tag? Es gibt genug Menschen die Hilfe brauchen. Not ist überall. In Hannover nicht weniger wie woanders auch. Darum sollte man sich, bevor man Gott nähern kommen möchte, reiflich überlegen, wo der Mammon zuhause ist. Denn dort macht Gott einen weiten weiten Bogen. Eine Kirche, eine Religionsgemeinschaft sollte immer Arm sein, denn all das Geld, welches sie einnimmt sollte umgehend wieder ausgegeben werden, und zwar dort wo es gebraucht wird. Das ist es was Jesus meinte, wen er davon redet, dass man nicht Gott und dem Mammon dienen kann.

Was man ihr zugute halten muss, dass sie bei der Bitte um Spenden, auf ihrer Homepage hinzufügt:

 

"Spenden für den Bau des neuen Kirchengemeindezentrums bitte als solche im Verwendungszweck kenntlich machen."

 

Das zumindest gibt den Spendern die Möglichkeit, zu entscheiden, ob ihr Geld in den Bau des Hauses gesteckt werden soll. Was man den Spendern, aber sagen sollte ist: "Bist du sicher, dass dieses Geld lieber in ein Haus, als in einen notleidenen Menschen gesteckt werden soll? Gib dein Geld denen die Not leiden, oder war dir Jesus kein Vorbild?"

 

24 Freikirchen gibt es in Hannover. 24 !!!! Eine einzige Freikirche würde doch reichen, denn es gibt ja auch nur eine Bibel, von daher sollte doch der Glaube in jeder Kirche gleich sein. Irrtum. Jeder für sich glaubt den einzig richtigen Glauben zu vertreten. Soweit zum Glauben! Es gibt nur den einen wahren Gott. Darin sind sich alle einig, wenn sich dieser in Vater, Sohn und heiliger Geist aufteilt, aber es gibt unterschiedliche Vorstellungen von ihm. Gute Nacht du, der sich da reinhängt !

Der Mensch wird geboren – aus Dreck !

Nun hat Gott wieder durch Visionen Moses gezeigt, wie er die Menschen erschuf und ihnen auch direkt Namen gab. Da war also der Mann, den Gott Adam nannte und die Frau, die Gott Eva nannte. Moses erzählt uns also die Schöpfung der ersten beiden Menschen im Paradies. Dennoch ist heute bekannt, dass Eva nicht die erste Frau war. Die Geschichte um Lilith wird verschwiegen. Aber wer verschweigt sie? Hat Moses ihre Geschichte vielleicht ausführlich erklärt aber bei der Zusammenstellung der Bibel wurde das Kapitel einfach weg gelassen? Und warum? Weil Gott dem Adam eine Frau zur Seite stellte, die ihm gleich sein sollte? Welche Folgen hätte das für das Judentum gehabt? Der Mann hätte sich nicht über die Frau stellen können. Weder hätte er mehr Rechte gehabt noch hätte er die Frau zur Pflicht aufrufen können. Man stelle sich nur mal vor, das Frauen als Rabbi´s durch das Volk gezogen wären. Zumal wir ebenso wissen, dass es Adam war, der gegen die Gleichstellung der Frau meuterte und Lilith daraufhin erbost das Paradies verließ. Auch die Engel Gottes konnten sie nicht mehr finden. Und so machte man schließlich aus Lilith die böse Kindermörderin, welche in der Mythologie immer dann dafür verantwortlich war, wenn Babys bei ihrer Geburt starben. Mit anderen Worten, erzählt uns die Mythologie, wohin es führen kann, wenn die Frau dem Manne gleich sein wollte. Daher schuf Gott schließlich Eva und die, sehr zum Wohl der Männer, sollte Adam als Untertan dienen. Ein, bis heute in vielen Religionen angenehmer Passus der Bibel um Männer in Machtpositionen zu halten und Frauen an den Herd zu bringen. Damals wie heute machte Moses, aus diesem einen Satz klar, dass vor Gott nicht jeder Mensch gleich sei, sondern zuerst der Mann käme und dann die Frau. Denn schließlich wurde aus der Frau die böse Verführerin, die den Manne dazu brachte, vom sogenannten Baum der Erkenntnis zu essen und das Ticket aus dem Paradies heraus löste.

Fragen sie sich auch in diesem Moment, wie wohl die Genesis aussehen würde, wenn sich Gott einer Frau offenbart hätte? Ich kann es ihnen sagen: Es hätte nie eine Genesis gegeben, die eine Frau prophezeit hätte oder deren Visionen sie an das Volk weiter gereicht hätte.

Was natürlich auch erwähnenswert ist, für jeden der Antworten sucht, woher er kommt und wie Gott ihn erschaffen hat, sollte diese Frage festhalten, bis er denn dann Gott gegenübersteht. Die Bibel möchte uns hier eine Antwort geben. Deshalb werden in der Genesis die Menschen gleich zweimal erschaffen. Da hätten wir in (Gen1,27) Mann und Frau und in der (Gen 2,7), wird dann Adam aus einem Haufen Erde erschaffen. Aber der sollte ja nun nicht alleine bleiben. Also nahm Gott eine Rippe (wer an dieser Stelle schmunzeln muss über die Fantasie des Genesis-Schreiber, dem sei verziehen. Wahrscheinlich musste dieser selbst schmunzeln und hatte gehofft der Mensch, der dieses einmal lesen wird, würde den Humor des Autors mögen. Ich bin sicher Gott mochte seinen Humor und hat selbst auch darüber geschmunzelt. Leider hat er nicht damit gerechnet, dass die Menschen dies auch tatsächlich glauben würden und schuf dann Eva (Gen 2,21). Vielleicht war auch die Geburt des Menschen so wichtig, dass man sie gleich zweimal erwähnen wollte. Dagegen wäre nichts zu sagen, wenn man sich doch dann bitte auch an dem halten würde, was man zuvor geschrieben hat.

Moses erklärt uns Gott - Wer´s denn glaubt mag.

Die Bibel fängt nun also damit an, dass man zunächst erst einem Menschen glauben muss um an Gott zu glauben. Wie kann man an Gott glauben, ohne dass man ein gewisses Bild von ihm hat? Moses trug also dazu bei, die ersten Pinselstriche auf einer bis dahin leeren Leinwand zu bringen und ein Bild von Gott zu malen. Von dem einen israelitischen Gott! Während andere Kulturen ihre Gottesbilder bereits fertig hatten, brachte Moses nun ein weiters Bild eines Gottes in die große Galerie, der Götter der Welt. Nun galt es dem Menschen verständlich zu machen, dass es dieses eine Bild ist, welches den Einen, den Einzigen Gott zeigte. Alle anderen Götter, aller Kulturen sollten somit aus der Galerie entfernt werden. Visionen von Römern, die sie von Apollon hatten oder der Ägypter von Ra, waren nur Visionen im Rausch oder Trugbilder. Nur er, nur Moses war ab sofort berufen Gott in die Welt zu tragen. Wieder stellt sich die Frage, warum ließ sich dieser Eine, dieser Einzige Gott soviel Zeit damit, um sich einem Menschen zu offenbaren. Tat er das vielleicht gar nicht erst bei Moses? Tat er das vielleicht schon viel früher? Bei dem einen oder anderen Menschen? Diese hatten allerdings nur das große Pech, dass man ihnen nicht glauben wollte, oder dass kein Platz für Jahwe in ihren Ländern war? Was hätte wohl Cäsar geantwortet, wenn ein kleiner römischer Bauer zu ihm gegangen wäre und hätte gesagt: „Wir müssen uns von Apollon, Zeus und all den anderen verabschieden, denn sie sind nicht real. Ich hatte eine Vision und ich weiß nun, dass es nur einen einzigen Gott gibt. Dieser heißt Jahwe und er hat mir aufgetragen, dass wir alle Statuen unserer falschen Götter einreißen sollen.“? Cäsar hätte diesen Mann auf ein Rad gespannt und ihn durch Rom rollen lassen oder ihm ein Ticket für die Arena gegeben, auf dem: Löwenfutter, stand.

Warum glaubten ihm die Israeliten seine Visionen also? Zum einen kam es ihnen gut gelegen, nun einen eigenen Gott zu haben. Zum anderen galt Moses als Weise und wahrscheinlich hatte er genau das, was ein jeder Prophet braucht um Gehör und Gefolgschaft zu erhalten: Charisma. Weisheit alleine ist kein Garant für Gefolgschaft. In der heutigen Zeit ist Weisheit meist mit Beweisen zu erringen. Einfache Behauptungen oder Thesen sind ohne, dass man sie auch in absehbarer Zeit belegen kann wenig wert. Moses konnte seine Visionen nicht belegen, dennoch erlangte er schnell Gefolgschaft. Und endlich bekam das Judentum einen Gott, an dem sie sich festhalten konnten. Endlich gab es eine Adresse, an die sie ihre Wünsche schicken konnten.

Moses erzählt uns in Genesis 2 auch wo Gott sein Paradies schuf und wie die Flüsse hießen, die aus dem Strom entsprossen. Pischon, Gihorn, Tigris und Eufrat. Wie praktisch es dann doch auch war für Moses war, das Paradies ortsnah anzusiedeln. Aber was sollte er auch anderes sagen? Man stelle sich vor, Moses hätte das Paradies auf einen anderen Kontinent verlegt, welcher ihm bis dahin auch gar nicht bekannt sein durfte. Oder man stelle sich vor, er hätte das Paradies ins Land der Römer gelegt. Kaum vorstellbar, das Moses in seinen Visionen ein anderes Land hätte sehen können, als das, welches ihm bekannt war oder aber seine Gefolgschaft ihm dieses geglaubt hätte. Selbst wenn er es gesehen hätte, in seinen Visionen, wie hätte er es dem Volk verständlich machen sollen? Mit seinen Ausführungen und Erklärungen hingegen konnte das Volk allerdings etwas anfangen und war somit auch leichter zu überzeugen.

Die Schöpfung, oder die Visionen des Moses !

Fragen wir uns zunächst, wer Gott denn eigentlich ist. Dazu muss man an den Ursprung zurück gehen. Der Ursprung alles seins. Der Urknall. Der Big Bang. Laut dem Christen kann es den so nicht gegeben haben, weil Gott es war der die Erde schuf. Das Ganze sogar in sechs Tagen. Am siebten Tag ruhte er. So erzählt es zumindest Moses, der israelitische Volksführer und Prophet in seiner Genesis.  Natürlich sprach Moses von dem Einen Gott. Von Jahwe. Bei der Übersetzung der uns heute bekannten Bibel verzichtete man allerdings auf den genauen Wortlaut Mose. Denn Moses erwähnte, dass Gott am vierten Tag Sonne und Mond schuf. Die Wörter Sonne und Mond wurden allerdings nicht wörtlich übersetzt, sondern man setzte stattdessen einfach das Wort: „Lichter“ ein. (Gute Nachricht Bibel, revidierte Fassung 1997 der „Bibel im heutigen Deutsch&ldquo. Dieses geschah nicht ohne Grund, denn die Namen „Sonne“ und „Mond“ wurden vermieden, weil sie bei einigen Nachbarn Israels als Namen für Götter verwendet wurden. Seit Anbeginn der Menschheit wurde die Sonne als Lebensquelle so sehr verehrt, dass man ihr Göttlichkeit zusprach. Den meisten ist wohl durch die Kreuzworträtsel in den verschiedenen Zeitschriften der ägyptische Sonnengott Ra bekannt. Aber auch die Germanen (Sunna/sol), die Griechen (Sie hatten gleich drei: Helios, Hyperion – der Vater des Helios, und Apollon als Lichtgott), die Inkas (Viracocha), Japaner (Amaterasu), Röner (gleich fünf an der Zahl: Apollo, Jarchibol, Malakbel, Mithras (auf diesen werde ich in einem späteren Kapitel noch besonders eingehen) und Sol). Um nur einige zu benennen. Es gibt weitere Kulturen, bei denen die Sonne einer Gottheit gleich kam, oder gar Gott war.

Betrachten wir uns doch einmal Gott. Gar nicht so einfach. Würden wir Gott denn kennen, ohne dass uns Jesus begegnet wäre und kennen wir denn nun Gott, nachdem Jesus da war?  Fangen wir mit der Schöpfung an. Dort wird uns erzählt (1. Mose 1,1;14):

 

„(1) Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde (14) Am Himmel sollen Lichter entstehen“

 

Demnach müsste die Erde der älteste Planet im Universum sein. Das ist er aber nicht. Erst jüngste Erkenntnisse des Hubble-Teleskopes haben den Stern HD 140283 auf über 13 Milliarden Jahre gemessen. Gott kann also nicht zuerst die Erde geschaffen haben, wenn es bis dahin bereits andere Sterne und Planeten gab.

Zurück zu Moses. Moses also erwähnte, dass Gott Sonne und Mond schuf. Aus Rücksicht auf die Israeliten, die wahrscheinlich aufgeschrien hätten, wenn andere „Götter“ in der Genesis erwähnt worden wären und aus Rücksicht der Nachbarstaaten, die ebenfalls laut geschrien hätten, denn es konnte ja nicht sein, das der israelitische Gott Jawe, deren Götter schuf, änderte man einfach des Friedenswillen die Begriffe in „Lichter“. So fängt die Bibel gerade an und schon hält man sich nicht an den Wortlaut, sondern verfälscht diesen direkt zu Beginn.

Was wäre denn, wenn man sagen würde: Jahwe schuf Sonne und Mond? Israel hätte sich vor seinen Nachbarstaaten rechtfertigen müssen. Wahrscheinlich hätte es nicht mal eine Rechtfertigung oder Erklärung gebraucht, weil die Griechen oder gar die Römer darüber so entzürnt gewesen wären, dass Israel zu der Zeit Mose einfach dem Erdboden gleich gemacht hätten. Aber wenn nun Jahwe tatsächlich eine Sonne mit „gottähnlichem“ Muster geschaffen hätte? In Form von geballter Energie. Eine Art Stellvertreter Gottes oder Gehilfen. Der Gott Apollon oder Ra hätten sich dem Jahwe der Israeliten unterordnen müssen. Ein schier undenkbare Vorstellung, die nur eine Antwort hätte nach sich gezogen: Krieg!

Moses erzählt also in seiner Genesis von der Entstehung der Welt. Moses der Prophet. Was ist ein Prophet? Was ist Prophetie? Propheten gab es wahrscheinlich schon mit Beginn der Menschheit. Die Bibel ist voll von Prophetie. Laut Wikipedia erklärt sich der Begriff so:

 

„Als Prophetie bezeichnet man die Verkündung von Botschaften einer Religion durch Personen, die sich durch einen Gott berufen sehen. Solche Propheten legitimieren ihre Botschaft im Unterschied zu einer rational begründeten Prognose und zum Wahrsagen durch den Auftrag einer Gottheit, den sie als Institution, Audition und/oder Vision zu empfangen und öffentlich weiterzugeben beanspruchen“

 

Moses fühlte sich also durch Gott berufen. Moses empfang  die Geschichte der Erde von Gott, so erzählt er es dem Volk zumindest. Nun stellt sich die Frage, warum erzählt Gott Moses, wie die Welt erschaffen wurde? Christen wie Juden antworten auf diese Frage: „Damit Gott dem Menschen ein Bild von seinem Handeln und von seiner Macht, geben kann.“ Aber wirft das nicht zweifellos die Frage auf: „Wenn Gott also aus dem Nichts heraus das Universum und die sich darin befindliche Erde erschaffen konnte, wer erschuf dann Gott?“ Zum Glück befinden wir uns im Jahre 2013. Im Mittelalter hätte man mich für diese Frage zum Tode auf qualvollste Weise verurteilt. Mit „man“, ist natürlich die Kirche gemeint. Und warum? Weil sie bis heute darauf selbst auch keine Antwort findet. Im Grunde ist es nicht wichtig, wer Gott erschaffen hat. Gott ist da, Gott herrscht und das ist gut so.

Zurück zu Moses. Moses erzählt uns, dass Gott ihm die Geschichte erzählt hat. Zum ersten Mal kommen wir also mit Gott in Berührung. Durch Moses! Wenn wir also glauben, dass Gott die Erde erschaffen hat, dann stellt sich die Frage, warum glauben wir das? Die Antwort liegt uns schwarz auf weiß vor: Weil Moses es sagt! Demzufolge glauben wir also in erster Linie, was Moses sagt, denn Gott hat nicht zu uns gesprochen. Moses zufolge tat er dieses durch ihn. Würden wir heute etwas anderes behaupten, also zum Beispiel das Gott nicht die Erde erschaffen hat, würden wir Gott lästern. Aber tun wir das denn dann wirklich? Es bedeutet doch nur, dass wir nicht das glauben was uns ein Moses erzählt. Wir wollen auch nicht soweit gehen und ihn als Lügner darstellen. Wir wollen uns nur die Freiheit herausnehmen, das zu glauben, was wir glauben wollen. Und so glauben nun mal viele Menschen an den Urknall. Ich auch. Aber das heißt nun nicht, dass ich nicht an Gott glaube. Ich behaupte nur, dass es den Urknall gab. Und ich behaupte das Gott diesen Urknall ausgelöst hat. Ich kann es weder belegen, beweisen noch rechtfertigen. Es ist lediglich ein Glaube. Nichts Anderes. Und genau das ist es mit der Angelegenheit Moses. Es ist ein Glaube. Man muss zuerst Moses glauben, dann kann man auch an die Genesis glauben. Darf ich aber, aufgrund meines Glaubens nun Moses oder gar die Kirche verurteilen? Nein! Denn Jesus hat dazu gesagt (Lukas 6,37):

 

„Verurteilt nicht andere, dann wird Gott auch euch nicht verurteilen. Sitzt über niemand zu Gericht, dann wird Gott auch über euch nicht zu Gericht sitzen.“

 

Und warum darf die Kirche mich verurteilen oder hätte mich gar im Mittelalter dafür umgebracht? Zum einen, weil die Kirche sich eh nie dafür interessiert hat, den Weg des Jesus zu gehen und zum Anderen, weil die Kirche Macht hatte! Weil die Kirche bis zum heutigen Tag Macht hat. Zum Glück ist ihr das Recht genommen worden, Menschen auf legale, erlaubte Art und Weise zu töten. Zum Glück, darf heute jeder seine Meinung äußern und das Recht der Religionsfreiheit zu genießen. Und so habe ich den meinen. Es gab den Urknall, so wie uns die Wissenschaft uns ihn erklärt und ich füge für mich persönlich hinzu: Gott war dafür verantwortlich.

Im Gegensatz zu Moses hatte ich allerdings keine Vision. Moses hingegen hatte diese Visionen, der Gespräche mit Gott. Und man glaubte ihm. Bis heute und wohl auch noch morgen. Aber warum? Wir haben doch auch nach dem Druck der Bibel, Propheten und Visionäre gehabt, haben sie bis heute und auch diese wird es morgen noch geben. Täglich kommen neue Propheten und Visionäre hinzu. Kaum einen glaubt man und noch wenigeren folgt man. Dennoch sind immer wieder welche dabei, die Gehör finden und sich durch das Folgen der Menschen bestätigt fühlen. Ein solches Handeln zieht Sekten und freie Kirchen nach sich.

Auflistung einiger Widersprüche

Hier wird nur ein kleiner Teil, der über Hundert Widersprüche, die sich in der Bibel finden, aufgelistet. Blättern sie doch einmal nach und vergleichen sie selbst.


2. Samuel 24:1 ≠ 1. Chronik 21:1

Samuel: …..befahl Gott……
Chronik: ….befahl Satan…..


2. Samuel 24:13 ≠ 1. Chronik 21:12

Samuel: ….waren es sieben Jahre Hungersnot…..
Chronik: …….. waren es drei Jahre Hungersnot….

2. Könige 24:8 ≠ 2. Chronik 36:9

Könige: Er war 18 als er König wurde
Chronik: Er war 8 als er König wurde


2. Samuel 23:8 ≠ 1. Chronik 11:11

Samuel: Er schlug 800 Männer auf einmal.
Chronik: Er schlug 300 Männer auf einmal.


2. Samuel 8:4 ≠ 1. Chronik 18:4

Samuel: Er nahm 1700 gefangen.
Chronik: Er nahm 7000 gefangen.


1. Könige 4:26 ≠ 2. Chronik 9:25

Könige: Er hatte 40.000 Wagenpferde.
Chronik: Er hatte 4.000 Wagenpferde.


Esra 2:12 ≠ Nehemia 7:17

Esra: 1.222 Kinder von Azgad.
Nehemia: 2.322 Kinder von Azgad.


Josua 10:23-40 ≠ Josua 15:63

Josua 10: Er hat Jerusalem erobert.
Josua 15: Er hat Jerusalem nicht erobert.


Matthäus 1:6 ≠ Lukas 3:31

Matthäus: Jesus stammt von Salomon ab
Lukas: Jesus stammt von Nathan ab.

Matthäus 1:8 ≠ 2. Chronik 26:1

Matthäus: Der Vater von Usia war Joram.
Chronik: Der Vater von Usia war Amazja.


Matthäus 11:14 & 17:10-13 ≠ Johannes 1:19-21

Matthäus: Johannes war Elia.
Johannes: Johannes war nicht Elia.


Markus 11:7 & Lukas 19:35 ≠ Matthäus 21:7

Markus & Lukas: Jesus ritt mit einem Fohlen…..
Matthäus: Jesus ritt mit einem Fohlen und einem Esel…


Matthäus 9:18 ≠ Markus 5:23

Matthäus: …..die Tochter ist gestorben.
Markus: ….die Tochter lebt noch….


Markus 6:8 ≠ Matthäus 10:9 & Lukas 9:3

Markus: Sie durften einen Wanderstock mitnehmen.
Matthäus & Lukas: Sie durften keinen Wanderstock mitnehmen.


Matthäus 21:12 ≠ Markus 11:20

Matthäus: Jesus reinigte den Tempel am selben Tag.
Markus: Jesus reinigte den Tempel am nächsten Tag.


Matthäus 21:19 ≠ Markus 11:20

Matthäus: Der Feigenbaum verdorrte sofort.
Markus: Der Feigenbaum verdorrte über Nacht.


Matthäus 26:48-50 ≠ Johannes 18:3-12

Matthäus: Judas küsste Jesus.
Johannes: Judas küsste Jesus nicht.


Johannes 19:17 ≠ Matthäus 27:31-32

Johannes: Jesus trug sein Kreuz alleine.
Matthäus: Jesus trug sein Kreuz ein Stück und bekam Hilfe.


Markus 6:8 ≠ Matthäus 10:9 & Lukas 9:3

Markus: Sie durften einen Wanderstock mitnehmen.
Matthäus & Lukas: Sie durften keinen Wanderstock mitnehmen.


Matthäus 27:50-51 & Markus 15:37-38 ≠ Lukas 23:45-46

Matthäus & Markus: Jesus starb bevor der Vorhang zeriss.
Lukas: Jesus starb, nachdem der Vorhang riss.

Markus 15:25-33 ≠ Johannes 19:14

Markus: In der sechsten Stunde am Tag der Kreuzigung war Jesus am Kreuz.
Johannes: In der sechsten Stunde am Tag der Kreuzigung war Jesus am im Gefängnis des Pilatus.


Markus 15:21 ≠ Lukas 23:42-43

Markus: Beide verspotteten Jesus.
Lukas: Nur einer verspottete Jesus.


Apostel 9:7 ≠ Apostel 22:9

Apostel 9: Die Begleiter hörten die Stimme.
Apostel 22: Die Begleiter hörten die Stimme nicht.


Apostel 9:7 ≠ Apostel 26:14

Apostel 9: Die Begleiter fielen nicht zu Boden.
Apostel 26: Die Begleiter fielen ebenfalls zu Boden.


Apostel 9:7 & 22:10 ≠ Apostel 26:16-18

Apostel 9: Er sollte später weitere Anweisungen in Damaskus erhalten
Apostel 26: Er bekam sofort Anweisungen.


Apostel 1:18 ≠ Matthäus 27:5

Apostel: Judas kaufte einen Acker.
Matthäus: Judas gab das Geld zurück und erhängte sich.


2. Timotheus 3:16 ≠ Hebräer 7:18

Timotheus: Das Gesetz Mose ist wichtig.
Hebräer: Das Gesetz Mose wird aufgehoben.


Matthäus 9:9 ≠ Markus 2:14 & Lukas 5:27

Matthäus: Er hieß Matthäus.
Markus & Lukas: Er hieß Levi.


Matthäus 26:36-46 & Markus 14:32-42 ≠ Lukas 22:39-46

Matthäus & Markus: Jesus ging dreimal beten.
Lukas: Jesus ging einmal beten.

Lukas 23:47 ≠ Markus 15:39

Lukas: Der Hauptmann nannte Jesus einen frommen Menschen.
Markus: Der Hauptmann nannte Jesus den Sohn Gottes.


Lukas 23:46 ≠ Johannes 19:30

Lukas: Letzte Worte: Vater, ich befehle meinen Geist………
Johannes: Letzte Worte: Es ist vollbracht.


Matthäus 8:5 ≠ Lukas 7:3-6

Matthäus: Der Hauptmann kam persönlich.
Lukas: Der Hauptmann schickte Freunde.


1Samuel 17:23,50 ≠ 2. Samuel 21:19

1 Samuel: David tötete Goliath.
2 Samuel: Elhanan tötete Goliath.


Galater 6:2 ≠ Galater 6:8

Galater 6:2: „Einer trage des anderen Last…..“.
Galater 6:8: „Denn jeder wird seine eigene Last tragen…“

Glaube nur ohne Kirche(n) !

Die Bibel ist voll mit Widersprüchen. Es sind weit über 100 davon zu finden. Die Stellungnahme der Kirche dazu ist eher lächerlich als ausdrucksstark. Sie behauptet, das Gott sein Verhalten teilweise geändert hatte und das Neue Testament das Alte Testament ersetzte. Da fragt man sich: „Kirche, kennt ihr eure eigenes verfälschtes Werk denn nicht?“

(maleachi 3,6)

„Ich der HERR ändere mich nicht“

(Hebräer 13,8):

„Jesus Christus gestern, heute und derselbe in Ewigkeit“

Wir haben von den Fälschungen der Paulus-Briefe erfahren. Wir haben erfahren wie ein Saulus Paulus die Lehre Jesu verfälschte. Wir haben erfahren wie die Kirche diese Irrlehren weitergibt. Wissentlich weitergibt!!! Die Offenbarung des Johannes ist nicht vom Verfasser des Johannes-Evangeliums. Eusebius nennt Cerinth als dessen Autor, was zur Folge hat, dass wir eine Apokalypse (von vielen anderen Apokalypsen) erfahren von einem uns völlig unbekannten Menschen. Das Matthäus-Evangelium ist nicht vom Apostel Matthäus sondern ist auf Grundlage des älteren Markus-Evangelium verfasst worden. Markus war kein Jünger also auch kein Augenzeuge Jesu. Wir erfahren dass die Kirchen nicht gewillt sind den Hunger in der Welt zu bekämpfen, denn das könnten sie mit all ihrem angesammelten Vermögen und hätten danach noch eine Menge übrig. Wir wissen dass sich das Christentum alter Religionen, Traditionen und Kulten bediente wie zum Beispiel dem Gosirsi-Glauben dem alles wiederfahren ist, was auch Jesus wiederfuhr, und dass schon, bevor Jesus überhaupt geboren war. Die Geschichte der Sinnflut ist ebenfalls viel älter als das Christentum und herrschte in jeder Kultur. Dem Mitras-Kult, der ebenfalls weitaus älter als Jesus ist, entstammt: Taufe, Kommunion (Wasser/Wein & Brot), Abendmahl etc. Weihnachten wurde gewählt weil es das Fest der Säthunalienvergabe war oder auch Mittwinternacht genannt. Und das, obwohl man wusste, das man da nicht die Geburt Jesu feiern brauchte, da er nicht am 25. Dezember geboren wurde. Wir wissen, dass das Christentum seine Wurzeln in Blut getaucht hat. Wir wissen um die Unstimmigkeiten während des Lebens Jesu, während der Kreuzigung und während der Auferstehung. Wir wissen, dass die Bibel historische Fehler enthält. Wir wissen jedoch nicht, was dann noch übrig bleibt und was schließlich davon noch wahr ist. Doch eines sollte jedem Gläubigen klar sein. Wer Gott sucht, wird ihn mit Sicherheit nicht in irgendeiner Kirche finden. Satan hauste in der Bibel und die Kirche verbreitet Satans Werke, den Irrglaube Jesu. Der Einzige der hier gewinnt ist Satan. Und die Menschen die glauben wollen, hinterfragen nicht, sondern hängen an den Lippen ihres Pastors, wie Lemminge. Obwohl sie die Möglichkeit haben zu hinterfragen und Gott zu finden überlassen sie dieses den Kirchen. „Weil die ihn ja schon für mich gefunden haben“. Sie werden sich vor Gott verantworten müssen, wenn sie gefragt werden, warum sie ihn nie wirklich gesucht haben. Freikirchen haben Hauskreise. Diese dienen nicht etwa um Gott zu huldigen, Nein, diese dienen einzig dazu, die Schäflein zusammen zu halten. Aber was passiert in diesen Hauskreisen? Sie singen Lieder und beten Jesus an. Das hat Jesus niemals gewollt. Für ihn war immer Gott der Höchste und diesen gilt es anzubeten und ihm Lieder zu singen, nicht aber Jesus. Am Ende wird auch Gott fragen: Was hast du für mich getan? Und der Christ wird antworten: „Ich habe dir Lieder gesungen“. Und Gott wird antworten: „Nein du hast sie Jesus gesungen und nicht mir“. Jesus ist nun mal nicht Gott. Dieser Grundgedanke eines Christen ist theologischer Irrsinn. Auch wenn der Christ glaubt. Jesus, sei der fleischgewordene Gott. Wenn überhaupt war er der Sohn. So wie ich der Sohn meines Vaters bin, bin ich dennoch nicht mein Vater. Wie der Christ einen solchen Irrsinn hinnehmen kann und daran glaubt, ohne rationell einmal darüber nachzudenken, bleibt wohl in seinem Kopf verschlossen. Jesus hat sich nicht ein einziges Mal so in den Vordergrund gedrängt, nicht ein einziges Mal bat er darum man möge ihn huldigen oder lobpreisen und nicht ein einziges Mal hat er sich mit Gott, seinem Vater gleich gestellt. Das ist aber der Hauptfänger von Freikirchen. Die Antwort ist auch klar. Es ist einfacher den Menschen Jesus nahe zu bringen als Gott. Christen gehen Sonntags in den Gottesdienst und was machen sie? Im Gottesdienst – da steckt das Wort schon drin, huldigen und lobpreisen sie Jesus. Wenn sie wirklich die Lehre Jesu leben wollen, so wie in der Bergpredigt erzählt, dann widmen sie diese Zeit den Menschen die sie brauchen. Alten und Kranken. Darüber lächelt Gott. Die Top-Antwort solcher Freikirchen ist immer

(Joh. 14,6):

 

„Jesus spricht: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater denn durch mich“.

 

Da haben sie sogar recht. Damit ist aber nicht gemeint, dass man ihn preisen soll, sondern nur seinen Weg zu gehen. Geht man den Weg, den Jesus einem gepredigt hat (Bergpredigt) dann führt der Weg zum Vater. Ganz einfach kann man sagen:

 

„Tue keinem etwas Böses und hilf dem Menschen wo du kannst, dann bist du ein guter Mensch und ein guter Mensch kommt zum Vater“

 

Das ist die Botschaft und dazu bedarf es keiner Kirche, keinem hieratischen Priestertum und keiner Freikirche. Mit anderen Worten:

 

Frage dich immer, was hast du für Gott getan?

 

Also tue etwas für Gott, dann darfst du auch erwarten das Gott etwas für dich tut, aber gebe dich nicht einer theologischen Irrlehre hin und wundere dich dann, dass Gott dich nicht erreichen kann. Gott ist da. Man muss ihn nicht lange suchen. Er ist so nah. Er redet mit dir...hör einfach nur hin.

Der Mensch kann gar nicht sündigen!

 Was nun die Briefe angeht, wollen wir uns dann nur noch den ersten Brief von Johannes ansehen um festzustellen, dass auch der liebe Johannes nicht so recht weiß, was er mal sagte um dann plötzlich am Ende wie all die Anderen sich in Widersprüche zu verstricken. So lesen wir

(1.Joh.-Brief 1,8):

„Wenn wir behaupten, ohne Schuld zu sein, betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit, lebt nicht ins uns“

Aber dann, im selben Brief schreibt er

(1. Joh.-Brief 3,9):

„Wer Gott zum Vater hat, sündigt nicht, weil das Erbgut seines Vaters in ihm wirkt. Ein solcher Mensch kann gar nicht sündigen, weil er von Gott stammt“

Hier darf der Gläubige Mensch nicht vergessen, dass wir alle von Gott stammen und für uns alle Gott der Vater ist. Somit ist die Erbschuld nun geklärt und wir können also gar nicht sündigen. Man könnte meinen, Johannes bezieht sich dabei ausschließlich auf Jesus? Die Antwort gibt Johannes selbst, ebenfalls im selben Brief

(1. Joh-Brief 5,1):

„Wer glaubt, dass Jesus der versprochene Retter ist, hat Gott zum Vater. Und wer den Vater liebt, der ihn gezeigt hat, wird auch alle anderen lieben“.


An Jesus glauben reicht aus, dann ist Gott unser Vater und wie es in 3,9 heißt: Wer ihn zum Vater hat sündigt nicht. Danke Johannes!. Damit tilgst du die komplette Sünde von dieser Welt, beziehungsweise  allen Gläubigen Menschen. Lass das mal nicht die Kirche hören.

Paulus geht – Luther kommt oder der Austausch des Übels

Dank Luther hielten auch die Protestanten an dem Kult fest, Altäre bauen zu müssen und eine Kirchendiktatur einführen zu müssen. Und beide Kirchen haben nichts anderes im Sinn gehabt, als möglichst viele Anhänger um sich zu scharen. Teils freiwillig, teils, wie wir wissen mit Gewalt. Sie versuchten das Menschenheil an die Kirche zu binden. Dabei übersah Paulus und Luther das Lukasevangelium, denn dort sagt Jesus
 
(Lukas 17,21):

„Das Reich Gottes ist in euch“

Und da hat Lukas recht. Es bedarf keiner einzigen Kirche, weder einer staatlichen noch einer Freikirche, denn Gott ist schon lange da und man kann ihn ganz einfach selbst finden, ohne den paulinischen Übelgeruch der Irrlehre. Weitere Beispiel des Irrlehren-Predigers Paulus, dass er an Gott und Jesus vorbeipredigte, finden sich im Kapitel 9 des Römerbriefes:

„Gott erwählt und verstockt wen er will“.

Im Korintherbrief (Korinther 2,14) schreibt er sogar:

„Der natürliche Mensch vernimmt nichts vom Geist Gottes“

Bei solchen Sätzen kann man davon ausgehen, dass Gott von oben herabsieht und nur mit dem Kopf schüttelt. Das Schlimme daran ist, das er recht hat, mit dem Kopf zu schütteln, denn staatliche Kirchen wie Freikirchen lehren ihren Lemmingen genau diesen verirrten Glauben.
Der Freibrief für unsere heute Kirche in das größte Christliche Unheil zu steuern welches es auf Erden gibt, nämlich den Namen Gottes zu missbrauchen brachte Paulus ihnen. Wie „Der Theologe“ (www.theologe.de/theologe5.htm) ebenfalls feststellt und dieses ja auch in der Bibel nachzulesen ist:
 
(1. Mose 12,3)

„Den Auftrag Israels, den Bund mit Gott zu erfüllen und Vorbild zu werden“

sieht Paulus unwiderruflich als gescheitert an und er kehrt ihn einfach um. Die christlichen werdenden Völker sollen Vorbild für Israel sein. Durch Israels Fall
 
(Römer 11,11).:

„……ist den Heiden das Heil widerfahren, damit Israel ihnen nacheifern sollte“

Was nun die christlich werdenden Völker schließlich dem Volk Israel angetan haben wissen wir. Welches Israel will uns denn zum Vorbild nehmen?

Der bedeutende Historiker Karlheinz Deschner hat sich lange mit Paulus befasst, ihn studiert und analysiert. Er studierte die Schriften Paulus um dann folgendes Ergebnis zu verkünden: „Paulus duldete keine selbstständig denkenden Menschen um sich“. Der alte Saulus steckte also immerzu in Paulus. Es fand keine Wandlung in Paulus statt. Er hatte sich einfach nur während seines Damaskus Rittes überlegt, wie er zu mehr Macht gelangen könne und stellte sich dann an erster Linie hin und verkündete, er habe den wahren Glauben nun vom heiligen Geist erfahren, den er der Welt nun mitteilen wolle. Als wenn das nicht schon an Größenwahn ausreiche, teilte er den Galatern schließlich mit, Gott selbst habe ihn bereits vor seiner Geburt dazu berufen Völkerapostel zu werden. Daher betonte er stets, dass das von ihm verkündete Evangelium nicht menschlicher Art sei (Gal 1,11) sondern eine unmittelbar von Gott geoffenbarte Botschaft. Spätestens jetzt erinnert man sich an Patienten in psychiatrischen Einrichtungen, die behaupten Napoleon zu sein, oder von Aliens entführt wurden.

Was Paulus nicht verstand war, dass Jesus stets den himmlischen Vater ins Zentrum der Verkündung rückte. Paulus aber stellte Jesus in dieses Zentrum. Auch hier liegt eine verfälschte und Irrsinnslehre des Paulus zugrunde. Und die Kirche lehrt ihren Lemmingen weiterhin Irrlehren.

Paulus Irrsinn wurde Bestandteil der heiligen römischen Kirche. Paulus starb und wurde wieder geboren. Ja tatsächlich. Der Saulus-Wiedergeborene hieß Martin Luther. Natürlich verdanken wir dem Reformator dass die katholische Kirche  ihrem geldgierigen heuchlerischem Handeln nicht weiter nachgehen konnte, zumindest nicht mehr in der Form wie sie es bisher tat. Als Beispiel ist das Freikaufen von Sünde zu nennen. Man bezahlte beim Priester einen Obolus und der übergab einem Gläubigen einen Ablassbrief, der ihn vor Gott von all seinen Sünden befreite. Man konnte sogar Ablassbriefe kaufen für bereits Verstorbene und sie damit aus dem Fegefeuer herausholen. Die katholische Kirche sammelte Unsummen ein für diesen Betrug am Menschen und den Missbrauch im Namen Gottes Eine Kirche, die ihre Wurzeln auch im Betrug wuchern lässt, holt bis heute – Gott sei Dank immer weniger – Gläubige in ihre falschen Propheten-Häuser.

Sie fand dann andere Wege, aber dennoch erfolgte durch Luther die Reformation. Auf der ersten Blick ein guter Weg. Die Protestanten erhoben sich und man sollte meinen, endlich erfahren wir den wirklichen Weg zu Gott. Endlich erfahren wir tatsächlich was Jesus uns sagen wollte. Das ist leider ein Irrtum, denn Luther geht den paulinischen Weg. Denn der Glaube Luthers ist nicht der Weg den Jesus für uns vorgesehen hat.

    Luther spricht dem Menschen den freien Willen ab. Nach Luther gibt es die Alleinwirksamkeit Gottes nicht. Jeder Theologiestudent muss die Luther-Geschichte kennen. Wie allerdings da noch einige ihr Studium beenden können und diese Irrlehre weiter verbreiten können, bleibt rätselhaft. Den freien Willen gibt es also , nach Luther nicht. Seiner Meinung nach ist alles vorherbestimmt. Wobei er auch noch unterscheidet in zwei Hälften der Menschheit. Gott hätte schon vorherbestimmt, dass der eine Teil der Menschen gerettet werden würde und das ewige Heil wiederfahren wird und er andere Teil der Menschen verdammt sei. Es sei dem Menschen nicht vergönnt, Zeit seines Lebens umzukehren, aus freiem Entschluss. Natürlich nicht, denn er hat ja keinen freien Willen, so Luther. Auch sein Handeln sind niemals aus freiem Willen. Sein Handeln nach Guten sowie sein Handeln nach Bösen sind für Luther ebenfalls vorherbestimmt und lassen sich auf das Wirken Gottes zurückführen.

    Luther ist ebenfalls ein Freund der Säuglingstaufe. Er selbst ist als Säugling getauft worden und hat bis zu seinem Lebensende daran festgehalten. Er nannte die Taufe „heilwirksam“. Allerdings bleibt hier zu erwähnen, dass es sich dabei um einen reinen menschlichen Akt handle.

    In seinem Buch „Von der Freiheit eines Christenmenschen“, schreibt Luther, dass egal ob der Mensch Gutes tut, wenn er nicht Gläubig ist, würde dies vor Gott nicht zählen. Auch wenn der Mensch dann Gläubig wird, so zählen alle seine guten Taten die er zuvor vollbrachte rein gar nichts. Eine absurde Aussage? Nicht für die evangelische Kirche, denn diese Aussage gehört, laut der Augsburger Konfession heute zu dem gültigen evangelischen Bekenntnis. Und da ist wieder der Vergleich zu Jesus. Während Jesus das Heil, vom Handeln des Menschen abhängig machte, lehrt uns die lutheranisch paulinische Staatskirche – und leider auch die vielen evangelischen Freikirchen, dass es ihnen alleine auf den Glauben ankommt. Davon hat Jesus, sowie Moses niemals gesprochen. Obwohl sie doch alle das Gleichnis des Weltgerichts (Math. Kapitel25) nachlesen können, in der die Geretteten zuvor richtig gehandelt hatten. Dennoch hält Luther am Paulus-Brief an die Römer fest
 
(Römer 3,28):

„Durch den Glauben werde der Mensch gerecht“

Wir kennen sicher alle den Spielfilm über Luther. Am Ende sagt man sich: „Das war ein guter Mann“. So geht es einem auch, wenn man sich einmal das Geburtshaus Martin Luthers in Lutherstadt Eisleben ansieht oder wenige Straßen weiter sein Sterbehaus. Luther wird als der gute Mann dargestellt. Aber ein so guter Mann war Martin Luther gar nicht, wie ihn die evangelische Kirche uns präsentieren will. Luther war unbestreitbar Antisemit. Ebenso sind seine Aufforderungen bekannt, die Bauern im Bauernkrieg 1525 zu töten. Luther war auch maßgeblich ein Befürworter, rief sogar dazu auf, alle die sich von der Amtskirche lossagten , Kaufleute die Wucher betrieben, Frauen die verdächtig erschienen und somit Hexentum nachgesagt wurde, hinzurichten.  Nachlesen kann man viele seiner menschenverachtenden Glaubensrichtungen in seinem 1525 erschienenen Buch: „Vom geknechteten Willen“. Eine Überschrift in dem Buch von Landesbischof Martin Sasse, welches 1938 in Freiburg erschien, mit dem Titel: „Martin Luther und die Juden – Weg mit ihnen) lautet: „Die Juden – der „Abschaum der Menschheit“. Es gibt Dutzende Reden und Zitate von Luther, die gegen die Juden sprechen. Erschreckend zu wissen, dass der Kopf der evangelischen Kirche der größte Antisemit seiner Zeit war.

Paulus klaut den Juden den Messias !

Sehen wir uns diesen Saulus Paulus an, der für das Christentum der höchste der Apostel ist.  Zunächst war Saulus, wie wir bereits wissen ein fanatischer Christenverfolger, der nichts anders im Sinn hatte, als Christen festzunehmen oder gar zu töten. Als er dann auf dem Weg nach Damaskus war sah er das Licht und hörte die Stimme. Wahrscheinlich bekam er einfach nur einen Sonnenstich und nahm seinen ärgsten Gegner war. Danach glaubte er jedenfalls nun ein Christ zu sein. Jesus selbst sah er niemals oder hat ihn gar kennen gelernt. Auch einem Saulus entging nicht, dass das Christentum im wachsen war und auch er wusste, welche charismatische Anziehungskraft ein Jesus hatte. Etwas, was ihm bisher versagt geblieben war. In Sekunden wechselte er die Seiten und glaubte allen ernstes Gotteserfahrung durch seinen Sohn gemacht zu haben. Was aber sollte er lehren und predigen, was nicht schon die Jünger Jesu oder der Apostel Petrus taten? Diese taten es jedoch beim jüdischen Volk. Also beschloss Paulus nun das griechisch-römische Volk mit seinem Nicht-Wissen zu beeindrucken. Auf die Idee, sich dazu alle möglichen Informationen von der Urgemeinde, den Jüngern zum Beispiel zu holen, kam er erst gar nicht. Er fühlte sich auch ohne die Urchristen berufen unsinniges Gerede von sich zu geben. Er fühlte sich erhabener als die Urgemeinde Jesu und selbst dort, wo er Christen vorfand, die bereits Petrus Predigten vernahmen, sorgte ein Saulus Paulus für Zwietracht und Unstimmigkeiten, weil er plötzlich entgegen der Urlehre, seine eigene Lehre praktizierte. Dazu bedarf es nicht viel. Er vermischte die bisherigen christlichen Lehren mit den eigenen um sie nun auch Nicht-Juden zugänglich zu machen. Christen behaupten, es sei der heilige Geist der aus Paulus sprach. Natürlich müssen sie etwas dergleichen behaupten, denn sie müssen diesen Schwindelkönig ja irgendwie rechtfertigen, denn er war es ja, der den Juden ihren Messias stahl und nun ihnen als den Messias aller Völker verkaufte.  Allerdings müssen dann Christen auch glauben der Heilige Geist sei ein Sonnenstich und das ist er nun mal nicht. Paulus geht sogar soweit, dass er Petrus der Heuchelei beschwichtigt. Ausgerechnet der größte Heuchler der Bibel wagt es den Mann der Heuchelei zu bezichtigen, den Jesus berief seine Kirche zu bauen. Paulus hatte bereits eine Schulung der Pharisäer hinter sich. In der Gruppe die der größte Feind des Jesus von Nazareth war. Dennoch wollte Paulus niemals erfahren wie Jesus denn nun wirklich war und das von direkten Augenzeugen, beziehungsweise. von Zeugen die mit ihm lebten. Ein wahrer Gläubiger, ein wahrer Prediger hätte dies in jedem Fall getan. Paulus wird seine Gründe gehabt haben, nämlich die, von der Urgemeinde Jesu ausgelacht worden zu sein, weil sie ihm wohl das gesagt hätten, was über 2000 Jahre Bestand hat: „Paulus geh Soldat spielen. Die Kirche Jesu braucht dich echt nicht“. Deshalb lehrte Paulus auch einen Glauben der in keiner Weise mit dem von Jesus gelehrten Richtlinien parallel lief. Beispiele sind, das Jesus immer wieder erwähnte, was ein Mensch alles zu machen hat, damit er Gott gefalle. Paulus hingegen stellt einzig den reinen Glauben in den Vordergrund (siehe Römerbriefe). Während Jesus also wollte dass die Menschen sich so und so verhielten, predigte Paulus das der Glaube alleine das Heil bringe. Ein Widerspruch, der allerdings der christlichen Neukirche zugute kam, denn Paulus wusste, er hätte Niemanden davon überzeugt all das zu tun, was ein Moses verlangte oder ein Jesus. Er musste einfach die Richtlinien neu anpassen und die Richtlinien so aufweichen, dass ein jeder Mensch so halbwegs damit klar kam. Paulus bekam mit seiner Lehre auch einen berühmten Anhänger. Luther!. Auch er war der Meinung der Glaube reiche zum Heil aus, nicht das Einhalten der Gebote. Schade das Paulus die Bergpredigt Jesu nicht erfahren hat. Wahrscheinlich kannte er nur Teile davon, weil er sonst die Jesus-Lehren wohl niemals so verfälscht hätte, oder auch doch, denn wir wissen, ein Saulus Paulus ging über Leichen um das zu bekommen was er wollte. Das war er als Saulus bereits, im wahrsten Sinne des Wortes. Er wollte Christen töten und er tat es.. Paulus sorgte auch dafür dass langsam wieder Riten, Zeremonien, Kanzeln, Talare, Ältere und der ganze andere überflüssige Kirchenkram wieder ihren Platz in der christlichen Welt bekamen. Jesus war dem Priestertum gegenüber abgeneigt. Er hatte nie vor ein hierarchisches System ins Leben zu rufen. Ein solches System wie wir es heute mit Papst, Bischof, Kardinal etc. dank Petrus haben. Petrus sorgte auch dafür dass nun das Priestertum immer mehr Macht bekam und das, so wissen wir aus der Geschichte sorgte für die blutigen Raubzüge der Christenheit, im Namen Gottes: Inquisition, Hexenverbrennungen, Ausbeutung der Schwachen, Unterdrückung und Manipulation von Wahrheit, Ausrottung ganzer Völker (Indianer, Inkas, Mayas), Missionierung der Heiden durch feuer und Schwert, Imperialismus, Kolonialismus und Versklavung der Schwarzen unter kirchlicher Duldung, Kanonen- und Waffen-Segnungen, kirchlich genährter Antisemitismus. Bis heute eine Geschichte, des Scheiterns, des Verrats, der Manipulation, der Geld- und Machtgier, dem Verdrängen der eigentlichen Botschaft.

Jesus war ein ganz ganz Frecher !

Wussten sie eigentlich das es sich bei Jesus nicht unbedingt um einen gehorsamen Menschen handelte? Tatsächlich muss der Christ, der ja nun mal an die Bibel glaubt akzeptieren, dass Jesus Gehorsam erst lernen musste. Auch als Gottes Sohn. So erfahren wir es im Hebräer-Brief von Paulus 

(Hebr. 5,8):

„Obwohl er Gottes Sohn war, hat er zunächst durch das, was er durchmachen musste, Gehorsam gelernt“

Eine solche Aussage zu treffen , ohne ihn zu kennen oder auch nur eine Stunde mit ihm durch das Land zog, lässt den Menschen, der im wahren Glauben steht leise lächeln.