GOTT WEINT

Paulus und der Alzheimer!

Hier wird Paulus eindeutig Senil, denn im 2. Timotheusbrief erklärt er noch etwas ganz anders. Den Verlust seiner Sinne muss man ihm allerdings nachsehen, denn aufgrund seines Sonnenstichs, den er auf den Weg nach Damaskus erlitt, vermischte sich nun die Verwirrtheit in seinem Kopf mit der Wahnvorstellung, er sei von Gott berufen worden:

 

(2. Timoth 3,16):

 

„ Denn jede Schrift, die von Gottes Geist eingegeben wurde, ist nützlich für die Unterweisung im Glauben, für die Zurechtweisung und Besserung der Irrenden, für die Erziehung zu einem Leben, das Gott gefällt.“

 

Hier ist also jede Schrift wichtig!

Nun wird Paulus komplett Wahnsinnig!

Da wir bereits wissen, dass die Paulus-Briefe keine Beachtung finden sollten, da man hier einem Betrug auferliegt und sich mit Fälschungen auseinandersetzt, wollen wir hier diesen auch keine Beachtung schenken. Zumindest keine Große. Allerdings muss man hier eine entscheidende Aussage des Paulus beachten, an die ja nun mal das Christentum hängt und es somit dem Judentum gegenüber ein wenig stärkt. Da erhebt sich also ein Paulus im Brief an die Hebräer und spielt Gott, indem er sagt:

 

(Hebr. 7,18):

 

„Die frühere Bestimmung wird außer Kraft gesetzt, weil sie schwach und nutzlos war“

 

Paulus erhebt sich also über das gesamte Fundament des jüdischen Glaubens. Über all das was Moses lehrte und erklärte nunmehr, dass dies außer Kraft gesetzt werden würde und nun die Stimme Paulus, die Stimme Gottes sei. An Größenwahn ist dies nicht mehr zu überbieten.

Der Sonnenstich des Paulus und die verwirrten Auswirkungen!

Nun lesen wir die Apostelgeschichte und die wundersame Offenbarung Jesu, dem Betrüger Paulus. Nachdem wir erfahren haben, dass Paulus von einem Licht umstrahlt wurde, fragt er die Stimme die er hört wer er sei. Daraufhin bekommt Paulus folgende Antwort:

(Apostl 9,5):

„(5) Ich bin Jesus den du verfolgst. (6) Aber steh auf und geh in die Stadt. Dort wirst du erfahren was du tun sollst. (7) Den Männern, die Saulus begleiteten, verschlug es die Sprache. Sie hörten zwar die Stimme, aber sahen niemanden.......(8) Da nahmen sie ihn an der Hand und führten ihn nach Damaskus“

Man sollte doch annehmen, dass ein solches himmlisches Ereignis fest im Kopf verankert ist, derer, die es erleben durften. Irrtum, denn in der gleichen Apostelgeschichte, lesen wir plötzlich (Apostl 22,9) etwas ganz anderes:

„Meine Begleiter sahen wohl das Licht, hörten aber nicht die Stimme, die mit mir redete“

Während also in Kapitel 9 die Begleiter noch die Stimme hörten aber niemanden sahen, hörten sie in Kapitel 22 nun plötzlich keine Stimme mehr, sahen da aber das Licht. Wer dann weiterliest und bei Kapitel 26 landet, ist wieder verwirrt. Dort wird (Apostl 26,16-19) dem Apostel Paulus plötzlich vor Ort erzählt welche Aufgaben Jesus für ihn hat. In Kapitel 9 sollte Paulus das aber erst in Damaskus erfahren. Und zuvor lesen wir noch in (Apostl 16,14):

„Wir stürzten alle zu Boden“.

Davon ist aber in Kapitel 9 nichts zu lesen.

Die Fälschungen der Paulus-Briefe!

Schauen wir uns einmal die Apostelgeschichte und die Briefe des Paulus an und vergleichen sie mit dem Rest der Bibel. Zuvor sei erwähnt das man heute bereits festgestellt hat dass es sich bei den Paulus-Briefen um Fälschungen handelt. Zuvor glaubte man an nur 14 Fälschungen der 21 Briefe. Eine Echtheit der verbliebenen 7 Briefe lässt sich bis heute nicht nachweisen. Damit ist klar geworden, dass es keine Schriften (bezüglich Paulus) die neutestamentarisch sind aus dem ersten Jahrhundert stammen. Was uns bekannt ist, stammt somit aus dem zweiten Jahrhundert, wie zum Beispiel die angebliche Begegnung des Paulus mit den ebenfalls angeblichen Zeugen. Also den Aposteln. Dieses belegt einer der führenden Neutestamentarischer Bibelforscher, Dr. theol Hermann Detering. Demnach handelt es sich hier ganz einfach um Betrug. Man darf sich nicht für jemanden anderen ausgeben. Nun stellt sich die Frage, wenn die Kirche also weiß dass es Betrug ist, warum überlässt sie den Gläubigen weiterhin die angeblichen Briefe des Paulus? Wer Betrug unterstützt, wird ebenfalls zum Betrüger. Allerdings sucht man vergebens nach Stimmen in der Kirche, die bestätigen würden, die Paulus-Briefe seien Fälschungen, denn wir erinnern uns an den Christen Glauben: „Wir glauben an die Bibel als die heilige Schrift und das von Gott gegeben Wort“. Wie grotesk!

Jesus fragt: Wer hat diesen Paulus eigentlich bestellt?

Wer braucht schon Paulus? Jesus hatte doch alles geregelt für die Zeit nach seinem Tod!

Die überflüssigste aller Personen in der Bibel: Saulus der Paulus. Dieser war nur für das Christentum von allerhöchster Bedeutung, da er ihnen nun gestattete, anders als im jüdischen Glauben, auch ohne Konvertierung zum Judentum und der damit verbundenen Beschneidung, ins Himmelreich aufgenommen zu werden. Aber brauchte es diesen Paulus wirklich? Jesus hat ihn in jedem Fall nicht gebraucht. Nach den Evangelien hätte man die Bibel schließen können. Jesus selbst hat zu Lebzeiten sein Testament hinterlassen. Er befahl seinen Jüngern
 
(Math. 28,19):

„Darum geht nun zu allen Völkern der Welt und macht die Menschen zu meinen Jüngern und Jüngerinnen.“

Auch über seine Kirche hat er bereits entschieden
 
(Math. 16, 18):

„Du bist Petrus, und auf diesem Felsen werde ich meine Gemeinde bauen!“

Interessanterweise muss hier ausdrücklich erwähnt werden, dass Jesus die in Matthäus verlautende Missionierungsaufgabe gar nicht gesagt hat. Dieser Satz wurde nämlich erst nach dem Konzil in Nizäa im Nachhinein also, hinzugefügt und entspricht in keiner Weise einem Originaltext sondern beweist die Manipulation der Schriften und des Glaubens. Uns nur bekannt, dass Jesus die Aufgabe der Missionierung einschränkte , und zwar nur auf Juden. Bis dahin war nichts davon bekannt, dass die Missionierung alle Völker betreffen sollte. Damit ist festzuhalten, dass die heutige Taufe der Heiden und das sind nun mal alle Christen, die nicht Jüdisch sind (Achtung: Widerspruch), ein Akt der Verzweiflung ist, gemäß dem Motto: „Ach bitte lasst uns doch mitspielen“.

Die Taufe war also niemals für Christen bestimmt gewesen, sondern war bis zur Bibelmanipulation rein jüdisch. Wie das Konzil auch am Gebot des Tötens manipulierte. Dieses hieß im Original nämlich:

„Du sollst nicht töten, weder Mensch noch Tier“.

Auch dieses Gebot wurde auf dem Konzil in Nizäa 325 n. Chr. gefälscht.

Seltsamerweise sagte Jesus laut Matthäus noch etwas, was eigentlich dem widerspricht was er am Ende des Evangeliums von ihnen verlangt und widerspricht seinen Handlungen, wie das Heilen und den Predigten zuvor
 
(Math. 16,20):

„Dann schärfte Jesus den Jüngern ein: >>Sagt niemand, daß ich der versprochene Retter bin<<.

Jesus hatte also alles zu Lebzeiten erledigt und konnte zu Gott auffahren. Seine Jünger hatten ihre Aufgabe und auch der Bau seiner Christenkirche war beschlossen und an Petrus übergeben worden. Die Geschichte hätte enden können. Fast! Wenn da nicht immer noch die Sache mit der Konvertierung zum Judentum gewesen wäre und der Beschneidung. Wie sollten also alle Nicht-Juden in den Himmel kommen? Das war bis  zur Paulus-Reise nach Damaskus nicht möglich. Sie wollten doch nun auch ihren Gott und Messias haben, also ließen sie Saulus von der Leine, der den Juden den Messias und Gott stahl und für sich einnahm.

Johannes soll es gewesen sein?

Nicht wenige behaupten, dass der wahre Messias Johannes der Täufer war. Die Anhänger dieser These begründen dieses mit nachstehenden Argumenten:
    
•    Jesus nennt Johannes als den „Größten vom Weibe geborenen“

•    Jesus lässt sich von Johannes Taufen (Jesus selbst taufte niemals)

•    Und einige mehr....

Was Johannes der Täufer allerdings vom Essener Weg abweichen ließ, war die Aussage der Essener, dass alle Reinwaschung durch Taufen nicht ausreichen würde, um das ewige Heil zu erlangen. Die Vermutung liegt nahe, dass Johannes hier dennoch gehofft hatte und zu taufen begann. Warum ausgerechnet ein Jesus sich hat taufen lassen und Johannes über sich selbst stellte bleibt offen. Jesus der Sohn Gottes ließ sich von der Sünde rein waschen? Von welcher Sünde? Der Christ hat selbstverständliche eine Antwort darauf: „Er stellte sich mit dem Menschen auf eine Stufe und wollte ihnen zeigen, dass auch er sich taufen lässt, es war ein gutes Beispiel, mit dem er voran ging“. Dazu sei vermerkt, dass der Christ immer eine Antwort, auf alle Fragen hat. Man könnte meinen dass die heutigen Kirchenväter stets an der Seite Jesu damals standen.
Fakt ist jedoch, dass dieses ebenfalls nur Thesen sind, die sie vehement verteidigen und man wird es niemals erleben, dass sie von ihrer These abweichen und nachgeben. Der Gläubige Christ wird dieses sowieso nicht machen, da ihm sein Pastor ja erzählt hat, wie es war und das ist nun mal ein Mann Gottes mit direktem Draht nach oben. Wenn der Pastor also sagt dass es so war, dann war es auch so. Typisches Lemmingverhalten, wie wir es in der Geschichte der Christen kennen.

Was nun die Essener angeht, so halten wir noch mal fest, dass die Lehren des Johannes und die des Jesus aus Nazareth sehr stark an die Essener Lehren angelehnt sind. Daher entsteht auch die Lehre, dass Jesus in frühen Jahren bereits dem Täufer bei seinen Predigten zugehört hatte und somit auch mit den Essenern in Kontakt trat. In späteren Jahren, nachdem Jesus die Lehren in sich aufnahm fühlte er sich als Prophet berufen und zog als Wanderprediger herum. Sein Charismatisches Sein brachte ihm schnell Anhänger und auf die Frage, ob er der Retter sei, antwortete er Ja. Denn das war er ja auch. Er fand den Gottesweg, vom Menschen zu dem Vater. Wie er auch im Thomas-Evangelium bereits dem Jünger Thomas sagte
 
(Thomas 13):

„Ich bin nicht dein Meister. Denn du hast getrunken und wurdest betrunken von der sprudelnden Quelle, die ich ausgemessen habe“

Danach zog er ihn zurück und sagte ihm drei Worte. Als die Jünger Thomas schließlich fragten, was Jesus zu ihm sagte, antwortete er :

(Thomas 13):

„Wenn ich euch nur eines der Worte sage, die er mir sagte, werdet ihr Steine nehmen und sie nach mir werfen, und ein Feuer wird aus den Steinen herauskommen und euch verbrennen“

Im Thomas-Evangelium hält Petrus Jesus übrigens nicht für den Messias, sondern für einen Engel.

    Interessant ist es zu erfahren, dass die Auswertung des Thomas-Evangeliums starke buddhistische Züge aufweist. Gerade diese Züge sind für das Christentum mehr als gefährlich. Hier heißt es nämlich, dass der gläubige Mensch die Gotteserfahrung nur aus sich heraus machen kann. Gott ist bereits in einem, man muss ihn nur finden. Den Weg dahin bereitet ihnen Jesus. Thomas hat Gott gefunden, daher brauchte er Jesus auch nicht mehr Meister zu nennen, da sie nun den gleichen Vater entdeckt haben und somit Jesus nicht mehr über Thomas steht. Wenn dem so wäre, dann bräuchte es keine Kirche mehr. Dieses ist allerdings laut christlichem Verständnis nicht möglich, denn ohne die Kirche und deren Gemeinschaft ist es dort nicht möglich zu Gott zu finden. Sie lehnen die These, der Gotteserfahrung alleine durch den Menschen ab, denn für sie gehören der biblische Jesus in jedem Fall dazu, inclusive der Taufe. Die Kirche lehnte das Thomas-Evangelium auch deshalb ab, weil es nicht genug vom Heilwirken Jesu zum Ausdruck brachte und ein entsprechender Kirchenbegriff fehlte. Interessant ist ebenfalls, dass das Evangelium des Thomas stark gnostische Züge aufwies und sich in Persien ziemlich schnell verbreitete, insbesondere bei den Manichäern, die die verschiedensten Religionen in sich aufnahm und miteinander verschmolz..

Das verschmelzen der Religionen miteinander ist uns bereits bekannt. So entstand das Christentum. Teile des jüdischen Glaubens, der immer dann zur Geltung kommt, wenn er benötigt wird, im Grunde allerdings nicht so recht zur Geltung, dank Paulus kommt, da er zu streng ist. Teile der Essener Lehre, Teile alter Mythologien der Griechen und Ägypter, wie die Osiris-Sage, die Wintersonnenwende, die aufgrund der Vergabe von Saturnalien genutzt wird um die Geburt Jesu zu feiern, also etliche Riten der Heiden.

Das hat man alles schon mal gehört ?

Das Christentum beruft sich gerne darauf, aus Jesus heraus geboren worden zu sein und zu wachsen. Die Lehren Jesu seien Göttlich und kommen direkt über den heiligen Geist von Gott Vater. Wenn dem so ist müssen wir uns fragen, von wem denn dann die Lehren der Essener waren? Die Lehren, die Jesus aus Nazareth verbreitete, waren nicht neu, es waren die Lehren die die wahrscheinlich ersten Christen, die Essener schon lange vor Jesus verbreiteten. Wie es zum Beispiel die Mönche von Qumran waren. Bereits Friedrich der Große schrieb in einem Brief 1770 an den französischen Mathematiker und Philosophen d`Alembert: „Jesus war eigentlich ein Essener, er war durchtränkt mit der essenischen Moral“ Darauf kam Friedrich, weil er die drei Jahre zuvor, durch Voltaire veröffentlichte Enzyklopädie las. Voltaire entnahm diese Kenntnis aus mittelalterlichen Schriften der Essener. Und tatsächlich fanden sich dort Lehren, die älter als Jesus war, wie zum Beispiel:

 

·         es gab ein gemeinsames Essen, bei dem man sich mit Gott verbunden fühlte.

 

          Armut, Keuschheit und Demut waren Voraussetzungen für ein gottgefälliges Leben.

 

·                                                 Schwure und das Fluchen wurden nicht gestattet.

 

·         die Taufe wusch den Täufling Rein von Sünden – allerdings nur zeitlich begrenzt.

 

Was der Lehrer der Essener mit Jesus gleich hatte, war, dass man ihn verfolgte und man geht davon aus, dass die jüdischen Verfolger ihn folterten und schließlich umbrachten.

Nun könnte man meinen, das Voltaire sich dieses aus den Fingern sog. Das tat er aber nicht, denn die Schriften, denen er sein Wissen entnahm sind heute noch vorhanden. Dazu kommt der Fund der Qumran Rollen hinzu, die Voltaire´s Aussagen in allem erhärten und festigen.

Weitere Fakten über die Lehren und das Leben der Essener:

 

·         Sie lehnten die priesterliche Oberhoheit ab – genau wie Jesus.

 

·         Sie predigten gegen Krieg, Hass gegen die Feinde Israels und den Kampf gegen das Böse

 

 

·         Sie lebten in absoluter Armut, wie Jesus es ebenfalls von seinen Jüngern verlangte.

 

Während man die Evangelien miteinander verglich konnte man feststellen, dass das Evangelium nach Matthäus sowie das des Johannes unter dem Einfluss von Essenern geschrieben wurde. Wobei wir bereits wissen, dass der Matthäus-Schreiber sich an das Markus-Evangelium anlehnte, was den Schluss folgerte, dass Markus, Matthäus und Johannes unter einem ausgeprägten Einfluss der Lehre der Essener standen. Das ergab ein Vergleich mit Schriftrollen und den zu findenden gleichlautenden Sätzen, wie auch die Parallele zu deren Stil.

 

Zwei Sätze die das bei Johannes verdeutlichten sind:

 

„In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfaßt

(Joh. 1,4-5)“

 

„Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben“

(Joh. 8,12)

 

Zwei Sätze die Johannes so hätte niemals schreiben können, ohne dass er nicht mit der Essener-Terminologie vertraut gewesen wäre. Ein weiterer Satz des Johannes, welchen wir in allen vier Evangelien wiederfinden ist es, ein „Rufer in der Wüste zu sein“.

Von Sachen, die die Welt nicht braucht!

Was die Kirche allerdings auch veränderte oder einführte waren dann die wirklich Überflüssigsten, die aus der Fantasie der Kirche entstanden und in keiner Weise mit der Lehre Jesu in Verbindung gebracht werden können. Einige Beispiele nur:

 

120 n Chr. führte die Kirche das Weihwasser ein.

Dieses gab es sogar in kleinen Fläschchen zu kaufen. Eine willkommene Geldeinnahme.

 

593 n. Chr. erklärte die Kirche das „Fegefeuer“ als Bestandteil des                      Glaubens.

Wieder ein reiner Fantasie-Begriff um dem Menschen Furcht einzuflößen. Ich bin sicher dass die Kirchenväter damals über die Dummheit der Menschen lachten, nichts in Frage stellen zu können, beziehungsweise zu dürfen. Die Menschen konnten nicht lesen und kannten auch nicht die „heiligen Schriften“, also nahmen sie an, was die Kirche sagt. Diese Eigenschaft ist bis zum heutigen Tag geblieben.

 

715 n. Chr. dachte die Kirche sich, man könne und dürfe nun

            Maria anbeten.

Warum auch immer. Eine junge Frau die keinen weiteren Stand in der Bibel bekam. Weder vollzog sie Wunder, noch verbreitete sie Lehren. Sie war lediglich die Brutmaschine eines fantasiereichen Autors, der aufgrund eines Übersetzungsfehlers, aus der jungen Frau Maria, schließlich die Jungfrau Maria machte. Auch daran glauben dann tatsächlich heute 1,8 Milliarden Christen und werden dafür vom Islam belächlet. Zurecht sogar.

 

993 n. Chr. Verfiel die Kirche dann dem Größenwahn und führte die

            Heilig- und Seligsprechung ein.

Daraus entstand das Martyrologium Romanum. Das Buch, indem alle Seligen und Heiligen aufgelistet sind. Bis heute hat die Kirche über 6500 Namen dort aufgelistet. Weitere 7400 Menschen sind dort namenlos aufgeführt die der Christenverfolgung zum Opfer fielen. Gäbe es ein Buch, welches die Toten aufführt die Christen verfolgt haben, wäre es die größte Enzyklopädie, die uns heute vorliegen würde und würde man alle Namen hintereinander schreiben, würden diese als Band mehrere Male die Erde umschlingen können. Mit welchem Recht die Kirche verschiedene Personen heilig spricht weiß nur die Kirche selbst. Jesus hat sie jedenfalls dazu nicht bevollmächtigt.

 

Eine der größten Diskussionen, die bis heute anhält und immer wieder die Kirche in Missgunst bringt, wurde dann

1015 n. Chr. eingeführt. Das Zölibat.

Jesus hat niemals verlangt, dass ein Priester nicht heiraten dürfe. Er hat niemals seinen Jüngern irgendwas dergleichen befohlen. Die Kirche jedoch dachte sich wohl den Priester besser lenken zu können und 24 Stunden Befehlsgewalt ausüben zu können, wenn dieser keine weiteren Pflichten hätte, wie die Ehe und keine Frau die ihm rein redet. Trotz immerwährender Bitten bis heute, hebt der Papst das Zölibat nicht auf. Eine jüngste Meinungsumfrage hat ergeben, das 93% aller befragten katholischen Christen, das Zölibat für Irrsinn halten und sich wünschen würden, der Vatikan würde diesem Schwachsinn ein Ende setzen. Aber auch heute wie damals zeigt sich, dass es der Kirche relativ egal ist, was ihre Anhänger möchten.

 

1139 n. Chr. kam das Sakrament der Ehe.

Da fragt man sich, woher nehmen sie dieses? Jesus hat es weder eingeführt noch irgendwie jemals nur erwähnt. Ebenso seine Jünger.

 

1870 kam dann das wohl lächerlichste von allen Elementen,

welches die katholische Kirche einführte und ausrief. Die Unfehlbarkeit des Papstes. Da möchte man fragen, ob sie ihre eigene Papst-Geschichte nicht kennen? Würden sie sich einmal ansehen, wer da alles bereits auf dem hohen Thron saß und was dieser der Welt antat oder in welche Korruptionen dieser verstrickt war, hätten sie hier dann doch besser geschwiegen. Aber wer von sich behauptet, der Vertreter Gottes auf Erden zu sein und dann auch noch mit heiliger Vater angesprochen wird, kann an Lächerlichkeit ja eigentlich nichts mehr übertrumpfen.

 

Und als letztes Beispiel gab es dann

1950 das Dogma, der leibhaftigen Himmelfahrt der Maria.

Wieder ein Fantasiekonstrukt der katholischen Kirche. Will diese Kirche denn tatsächlich nicht ernst genommen

So schafft man Legenden!

Die frühen christlichen Kirchenväter entschieden darüber welche, bis dahin bekannten Schriften und Evangelien ihrer Version und ihrer Interpretation der Religion zugetan waren und beschlossen dann die Reihenfolge der Evangelien. Ende des 4. Jahrhunderts wird das Ketzertum auf Strafe gestellt (was wir 1487 im Malleus Maleficarum dem sogenannten „Hexenhammer“ lesen, indem das Christentum beschreibt, wie brutal mit Ketzern zu wiederfahren sei, in allen Einzelheiten von Foltermethoden) und das Bild des Christentums genau vorgegeben.

Christen können sich also nicht auf ihre eigene Religion beziehen sondern nur auf ein Gericht welches sie uns präsentieren, dessen Zutaten aus vielen anderen Religionen, Gottesansichten und Mythologien übernommen wurde. Nicht zu vergessen, dass es bis Saulus-Paulus kam, nicht mal eine heute Christenheit gab, sondern die Religion rein jüdisch war. Zu verdanken haben wir die heute existierende frühe Geschichte des Christentums einem mann Namens Eusebius der seine Geschichte mit Beginn des 4. Jahrhunderts schrieb. Eusebius war ein Angestellter des römischen Kaisers Konstantin. Heutige Christen behaupten, Gottes Geist sei in Konstantin gefahren, als er das Christentum, als „die eine und wahre Religion“ ausrief. Eine solche Behauptung beleidigt in tiefstem Maße Gott. Denn Konstantin kam von Nizäa heim, nachdem er dem Christentum die Macht gab und ließ erst einmal seine Frau und seinen Sohn ermorden. Die Taufe nahm er zu Lebezeiten auch nicht an, weil er als ungetaufter Mensch weiterhin seinen brutalen Praktiken nachgehen konnte. Erst auf dem Sterbebett bat er um die Taufe, die Konvertierung und die Vergebung seiner Sünden. An Konstantin war also weder Gottes Geist noch der bekennende Christ aktiv sondern einfach nur politisches und egoistisches Kalkül.

Nehmen wir einmal an, im heutigen Ägypten würde ein alter Mann, der die Jahrhunderte überlebt hätte, mit seinem Enkel eine Schriftrolle finden und der Enkel würde sagen: „Sieh mal, eine Schriftrolle, die von einem Mann erzählt, der Gottes Sohn war, predigte, getötet wurde und wieder aufstand“. Der alte Mann würde antworten: „Ich weiß das war Osirs“. Der Junge würde aber antworten: „Nein der hieß Jesus“ Der alte Mann würde mit dem Kopf schütteln und der Junge würde daraufhin fragen: „Gibt es einen Beweis dafür das dieser Jesus gelebt hat?“

Die Frage können wir dem Jungen beantworten. Es gibt keinen einzigen Beweis dazu, dass Jesus jemals lebte. Ebenso nicht wie das es den Beweis gibt, dass Adam und Eva je gelebt haben. Die Geschichte Adams und Evas muss man nicht so nehmen wie sie geschrieben steht. Es kann durchaus nur eine Bildsprache sein um dem Menschen zu verdeutlichen was geschieht wenn der Mensch sündigt. Und mal ehrlich: Wer will denn ernsthaft glauben, dass ein Gott, der so mächtig ist eine Erde und das Universum zu schaffen, einen Menschen aus einer Handvoll Erde macht? Da es keinen einzigen Beweis auf den historischen Jesus gibt, so wie es diesen auch nicht im Fall von Osiris gibt, bleibt die Theorie des Mythos. Und selbst wenn Jesus gelebt hätte, gibt es ebenfalls keinen Beweis dafür das er göttlich war. Auch dieses kann einfach nur ein Mythos sein. Deshalb reden wir heute vom Glauben und genau so sollten wir es auch handhaben. Als Glaube und nicht als Wissen. Genau das machen aber Kirchen, Freikirchen und kleinere Gemeinden nicht. Sie vertreten in teils harschen Diskussionen ihre Standpunkte, berufen sich dabei ein auf Widersprüche und historisch unvollständigen bis nicht stimmenden Band Papier, welches sie als heilige Schrift bezeichnen. Sie reden vom Glauben, verkaufen es dennoch als Wissen. Und da liegt die Gefahr. Anstatt Gott in sich selbst zu suchen, zu finden und zu erfahren, rennt man dem sinnlosen Geschwafel von Kirchenvätern hinterher und nimmt das an was man ihnen sagt. Das Trügerische dabei ist nur, dass sie dann behaupten es sei ihr Glaube, und das stimmt nicht. Es ist der Glaube ihrer Kirche, den sie  - nicht einmal gut – vertreten. Aber anscheinend gut überzeugend für viele Menschen, denn Freikirchen erleben seit Jahren einen Boom, was ihnen ermöglicht sich immer wieder abzukapseln und eine eigene Kirche zu bauen um dann schließlich eigenes Geld zu verwalten. Solange dieses gemeinnützig geschieht soll es auch nicht im Zeichen des Mammon geschehen, aber sollte eine Kirche mit Gewinn arbeiten, dann dient sie einzig und allein dem Mammon und bekanntlich kann man nicht zwei Herren gelichzeitig dienen. Gott und dem Mammon. Also weiß man schon im Vorfeld wen man in einer nicht gemeinnützigen Kirche auch gar keinen Fall erwarten darf. Gott!

Wie tief sich die Kirche in der Zusammenstellung der Bibel behauptete, verdeutlicht auch das Beispiel des Thomas-Evangeliums. Thomas der genau wie Jesus verkündet, er sei ein Kind Gottes, wie alle Menschen Kinder Gottes seien, wurde nicht berücksichtigt. Selbst heute ist es der Kirche nicht gelungen, eine Bibel zu präsentieren, die alle Schriften aus der Zeit beinhaltet, auch Schriften die nicht unbedingt die Meinung der Kirche wiedergibt. Das wäre ein Zeichen, welches die Kirche dem Menschen und Gott näher bringen würde. Aber wollte sie das je ? Johannes, der wiederum Jesus als den gezeugten Sohn Gottes sieht, wird aufgenommen. Im Einzelnen betrachtet wurden nur Schriften aufgenommen, die davon erzählen, das Jeus der Sohn Gottes sei. Schriften die dies nicht deutlich zum Ausdruck brachten wurden abgewiesen. Die Kirche weigerte sich zu akzeptieren, was sie nicht bereits schon akzeptiert hatte. Die Funde von Nag Hammadi zeigen uns wie viele Wege es damals gab dass man Gott suchen könnte. Schriften die sich bei ägyptischen Mönchen wiederfanden und quer durch die Länder abgeschrieben und weitergegeben wurden. Sehr zum Leidwesen der frühen Kirche, die es nicht dulden konnte, dass die Menschen etwas anderes als die hausgemachte eigene Lehre akzeptierten. Am Besten war es sogar, die Menschen kämen erst gar nicht damit in Kontakt um nicht nach einem Lesen dieser Schriften eventuell zu Zweifeln. Also musste man aktiv werden. Der Bischof von Alexandria befahl 367 den Mönchen, sämtliche Schriften zu zerstören, außer natürlich denen die er akzeptierte. Übrig blieb somit alles, was wir heute im Neuen Testament wiederfinden. Man geht davon aus, dass die Mönche sich dem wiedersetzten und die Schriften für so wichtig erachteten dass sie sie in Holzkisten wegbrachten um sie zu schützen. Sie vergruben sie in Nag Hammadi so gut dass es tausendsechshundert Jahre brauchte , damit Gottes Geist in den Dorfbewohner Muhammad Ali fuhr und er ihn die Schriftrollen finden ließ. Denn wie heißt es so wunderbar bei den Christen: Jede Fähigkeit die ein Mensch in sich hat, ist von Gott gegeben. Eine Gabe. Und die Gabe von Herrn Ali war es diese Schriftrollen zu finden. Gott sei Dank, erfahren wir mehr über das Christentum, den Mann namens Jesus, und das es doch nicht alles so sein konnte, wie es uns die Bibel erzählen will. Man könnte fast meinen, dass war ein Zeichen Gottes, um dem Menschen zu zeigen, dass sie auf einem ganz falschen Weg sind. Aber leider hat der Fund der Schriftrollen nichts gebracht. Das Christentum rennt immer noch einem Mythos hinterher und erhebt einen Propheten zu Gott. Ohne dass sie Gott gefragt haben, was er denn davon hält.

Eine willkürliche Zusammenstellung der Texte in der Bibel ist in soweit richtig, dass man sich die vorhandenen Schriften angesehen hat um dann festzustellen, wo Jesus als Messias auftritt und möglichst von seinen Predigten und Wundern erzählt. Viele, sehr viele Schriften sogar, wurden nicht aufgenommen. Sie werden als Apokryphen bezeichnet. Darunter zählen: Das Protevangelium des Jakobus, Das Kindheitsevangelium des Thomas, Das Ebjonitenevangelium, Das Papyrus Egerton 2, Das geheime Markusevangelium, Das Thomasevangelium, Das Judasevangelium, das Petrusevangelium, das Nikodemusevangelium, das Evangelium nach Maria, die Himmelfahrt des Jesaja und nicht zu vergessen dass Johannes nicht die einzige Offenbarung schrieb, denn zu den Apokryphen zählen auch: Die Apokalypse des Moses, die Apokalypse des Petrus und die erste Apokalypse des Jakobus.

Was sie dem wirklich Gottgläubigen Menschen jedoch gebracht haben, sind bedeutende Erkenntnisse über Wahrheiten und Unwahrheiten der Bibel. So geben sie Hinweise darauf wo christliche Autoren- Übersetzungen die irreführen falsch interpretiert haben. So geschehen dann Wunder. Nicht etwa weil Gott sich durch Wunder offenbart oder seine Macht zum Ausdruck bringen will, wie es uns die Kirchenväter gerne erzählen möchten, sondern weil ein Schreiberling der christlichen Texte, hier der des Matthäus-Evangeliums einen Fehler begeht. Nämlich nicht richtig übersetzt. Das „eine Jungfrau“ (griechisch: parthemos) empfangen wird. Dieses war bereits im griechischen falsch Übersetzt worden. Im hebräischen Originaltext schrieb der Prophet Isaias nämlich „almahl“. Das bedeutet: „eine junge Frau“, die einen Sohn gebären wird. Und schon reicht ein kleiner Übersetzungsfehler aus und die gesamte katholische Christenheit betet heute zu der Jungfrau Maria, die wahrscheinlich von oben auf die Menschen herunterschaut, mit dem Kopf schüttelt und sich fragt, ob diese noch ganz bei Sinnen sind. Protestantische Christen beten zwar nicht zu Maria, halten sie allerdings dennoch für die Jungfrau, die ein Kind zur Welt brachte, gezeugt vom heiligen Geist. Im Grunde Stoff für einen Comedy-Film, aber leider religiöser Wahn der Christenheit.

Irenäus, der große Baumeister der Evangelien ließ also keine anderen Evangelien zu. Ebenso verwarf er mit Brandmarkung sämtliche Gruppierungen, die nur ein Einziges der vier Evangelien annahmen. Die Lukas-Anhänger akzeptierten nur das Evangelium des Lukas, die von Matthäus nur seines...etc. Irenäus macht immer klar, dass die Christenheit in jedem Fall alle Vier bräuchte. Er verglich dieses gerne mit den vier Richtungen wie Osten, Süden, Norden und Westen. Oder den vier verschiedenen Winden. Vier Säulen der Wahrheit sind es, die man bräuchte und die hießen: Matthäus. Markus, Lukas und Johannes. Er untermauerte deren Glaubwürdigkeit dass die Autoren und Jesu Jünger Matthäus und Johannes, selbst Zeugen waren und alle Ereignisse miterlebt hätten, auf die man sich dort bezog.  Markus und Lukas seien Anhänger von Petrus und Paulus gewesen und hätten das niedergeschrieben, was die Apostel ihnen sagten. Irenäus hielt das Johannes-Evangelium für das größte und ehrlichste, weil seiner Meinung nach, nur Johannes Jesus wirklich verstanden hatte in seiner ganzen Pracht. Tatsache ist jedoch, dass wir heute nicht wissen, wer die vier Evangelien geschrieben hat. Bei Johannes kann man sogar davon ausgehen, dass es sich um eine Sammlung mehrerer verschiedener Evangelien handelte. So entstand dann die Lehre der Kirche, die ihren Anhängern aufzwang das zu glauben, was die Kirche ihnen diktierte. Nicht-Anhänger hatten die Wahl, deren Glauben abzulegen, den der Kirche anzunehmen, das kirchliche Glaubensbekenntnis herunter zu leiern oder zu sterben. Die Kirche ließ diese dann auf brutalste Art und Weise verbrennen, nachdem sie vorher bestialisch gefoltert wurden, auf ein Rad gespannt wurden und durch die Stadt rollten, oder lies sie von Brücken herunter springen, mit einer Schlinge um den Hals. Das christliche Glaubensbekenntnis geht so:

 

Wir glauben an einen Gott, den allmächtigen Vater, Schöpfer

des Himmel, der Erde und des Meeres, und alles was sich darin

befindet; und an Christus Jesus, den Sohn Gottes, der Fleisch

wurde für unsere Erlösung; und an den Heiligen Geist, der durch

die Propheten die Fügung Gottes verkündet, an das Warten auf

die Ankunft, die Geburt durch die Jungfrau, an die Leiden und die

Auferstehung von den Toten, an die Auffahrt in den Himmel im

Fleische unseres geliebten Christus Jesus, unseres Herrn; und

seine Offenbarung vom Himmel in der Herrlichkeit des Vaters,

dass alles eins werde

 

(Adversus häreses, 1,10)

 

Zu großen Veränderungen war die Kirche und das Christentum selten bereit. Mitte des 4. Jahrhunderts vollzog sich allerdings eine Veränderung. Da wurde der Fisch als sichtbares Symbol der Anhängerschaft Jesu, durch das Kreuz ersetzt. Das war sicher ein großer Schritt für die alt-eingerostete Kirche.

Die Jesus Geschichte gabs schon vor Jesus!

Zu dieser Zeit (Jesus lebt) und auch zur Zeit davor hatte jedes Volk seinen Gott. In fast allen Kulturen gab es den Gott und den der aufersteht um über die Menschheit Gericht zu halten. Die Ägypter nannten ihn Osiris, die Griechen Dionysos. Auch die Syrer, die Italiener sowie die Perser hatten ihre Mythologie von Gott und dem der aufersteht. Da die Heiden außer Jesus niemanden hatten der ihnen Gott nahebrachte beschloss man sich anderer Mythologien anzunehmen um eine Religion zu schaffen, denn bis dahin hätte man nur predigen können, was Jesus sagte. Es gab keine besonderen Traditionen und Feste, wie es sie in den anderen Religionen gab. Wie zum Beispiel das Passahfest bei den Juden. Wenn man sich dann mit Osiris und Dionysos befasst staunt man plötzlich über die  Biografie derer, die es bereits lange vor dem ersten Schritt von Jesus auf dieser erde gab: 

o   Osiris-Dionysos ist von Gott gemachtes Fleisch.

o   Er ist der Erlöser und der Sohn des Gottes.

o   Sein Vater ist Gott, seine Mutter eine sterbende Jungfrau

o   Er wurde am 25. Dezember vor den Augen dreier Hirten in einem Stall geboren

o   Er bietet seinen Anhängern die Möglichkeit, durch Riten der Taufe zu neuem Leben erweckt zu werden

o   Er verwandelte auf einer Feier Wasser zu Wein

o   Siegreich reitet er auf einem Esel in die Stadt während ihm die Menschen zuwinken

o   Er stirbt zur Osterzeit, als Opfer für die Sünden der Welt

o   Nach seinem Tod steigt er hinab in die Hölle , um am dritten Tag aufzustehen um in den Himmel zu fahren

o   Seine Anhänger warten auf seine Rückkehr als Menschenrichter am jüngsten Tag

o   Sein Tod und seine Auferstehung werden beim rituellen Abendmahl aus Brot und Wein zelebriert, wobei das Brot sein Leib und der Wein sein Blut darstellen.

 

Da diese Mythologie bereits bekannt war, versuchte die frühe römische Kirche auch alles daran zu setzen, die entsprechende Literatur zu vernichten. Niemand sollte Kenntnis von dem Osiris-Dionysos- Kult haben. Das taten sie mit derartiger Grausamkeit, das das Heidentum auch als die tote Religion bezeichnet wird. Die Heiden hingegen konterten damit, dass die neue Religion der Christen nichts als eine blasse Kopie der ihrigen sei.  Die jungfräuliche Geburt, wie die heidnischen Feste die als christliche Namenstage galten, wurden einfach übernommen. Wenn man tiefer gräbt kommt man zu einem erschreckenden Ergebnis. Man behauptete sogar dass die Jesus-Lehren nicht mal von ihm selbst stammten, denn diese seien bereits lange vor ihm von heidnischen Weisen verfasst worden.