GOTT WEINT

Moses Übernahme eines bestehenden Mythos.

Die weltumspannenden Sintflut. Der angeblichen weltweiten Sinnflut.

Hier sind sich die Christen einig. So steht es geschrieben, also war es auch so. Für die Bibel ist es die erste Sintflut. Für die Geschichte allerdings nicht. In der Mythologie gab es bereits Sinnfluterzählungen. Von daher kann man auch in der biblischen Erzählung der Sintflut von einer Symbol-Erzählung reden. Bestehende Mythologie wurde einfach verwendet um dem Menschen Fantasie einzuflößen, die wunderbar gelungen ist.

Wenn wir uns mit dem Mythos der Sinnflut beschäftigen so finden wir lange vor Noah bereits die Sage der Sumerer. Deren Gott Enil schickte den Menschen die Sintflut, weil er sich vom Menschen im Schlaf gestört fühlte. Ihm waren die Menschen einfach zu laut. Er brachte alle Menschen um. Alle, bis auf ein Paar. Eki zum Beispiel, der in der viel älteren Sage um die Sintflut, ebenfalls von Gott den Auftrag bekam eine Arche zu bauen. Also gab es vor Noah bereits die Sage der Sintflut. Im sogenannten Epos von Gilgamesch. Auch hier waren die Menschen auf der Flucht.

Und nun also eine weitere Sintflut. Die des Israelitischen Gottes. Hier finden wir schon die erste Aussage des Christen darüber:

„Alle anderen Geschichten über Sintflut sind nur Sagen und Mythen, also nicht wahr. Nur unsere Sinnflut gab es wirklich“.

Und warum? Weil Moses davon berichtete!

Obwohl wir bis dahin schon einige male über Ungereimtheiten und Widersprüche gestoßen sind.

Nur Noah war mit seiner Familie verschont. Ebenso stimmen die von Moses gemachten Angaben nicht. Laut seiner Sagen-Erzählung soll dann die Arche also auf dem Berg Ararat auf Grund gelaufen sein und somit wieder das erste Land gefunden haben. Das Problem, welches Moses nicht durchdachte ist, dass es nicht soviel Wasser auf dem Planeten gibt, dass der Meeresspiegel so hoch hätte steigen könnte. Selbst nach dem Schmelzen der Polarkappen wäre dies nicht möglich gewesen. Oder anders gesagt: Wohin hätte das wasser wieder zurückweichen sollen? Gott hätte also eine Menge damit zu tun gehabt, das überschüssige Wasser abzuschöpfen, bis es den Meeresspiegel von heute erreicht. Wo dieses überschüssige Wasser dann hinkam, könnte Moses uns heute sicher nicht erklären. Wir uns auch nicht!

Wie viel Tierarten gab es eigentlich damals bei Moses? Nur die ihm bekannten? Sollte Noah nicht von jedem Tier ein Paar mit auf die Arche nehmen? Hier muss man sich zum einen fragen, wie es die Landtiere geschafft haben Kontinente zu überqueren oder gar Ozeane um zur Arche zu gelangen. Somit hätte auch Gottes Befehl mit den Tierpaaren weltweit gegolten. Allerdings bleibt auch die Frage offen, wie groß hätte da die Arche sein müssen? Darüber brauchte Moses nicht nachzudenken, denn für ihn gab es zu dieser Zeit keine anderen Kontinente und somit war die Anzahl der Tierpaare noch recht überschaubar.

Was uns wieder zu der Annahme der Visionen führte. Moses hatte Visionen über genau das, was ihm bereits bis dahin bekannt war. Grenzen konnten nicht von ihm überschritten werden. Sollte also die Sintflut weltweit gewesen sein, stellt sich die Frage wenn es Grizzlybären nun nicht zur Arche schaffen konnten, aufgrund ihres mangelnden Schwimmverhaltens, quer durch den Ozean, wie konnten sie überleben? Es dürfte sie entweder gar nicht mehr geben, oder Gott hätte mal kurz neue Tierarten gezeugt oder aber Moses will uns erzählen, dass der Grizzly aus der Paarung der Tiere entstand, die Noah auf der Arche hatte. Aber woraus? Aus einem Gorilla und einem Wolf ?

16.8.13 10:44

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