GOTT WEINT

Suizid oder Mord? Plan oder Planlos?

Wir erfahren den Ort, der da Golgatha hieß. Wie man alten Schriften entnehmen kann, handelte es sich hier um einen schädelförmigen Berg, der wenn er überhaupt etwas grün hatte nur Unkraut Nahrung bot. Im Evangelium des Johannes lesen wir jedoch etwas anderes

(Joh. 19,41):

„An dem Ort, wo man ihn gekreuzigt hatte, war ein Garten und in dem Garten war ein neues Grab, in dem noch niemand bestattet wurde“.

Der Garten, sowie die Gruft gehörten, so sagt es uns Matthäus (Math. 27,60) einem wohlhabenden Mann und heimlichen Anhänger Jesu. Josef von Arimathia. Dieser Josef ist es schließlich, der Pilatus um den Leichnam von Jesus bittet. Diese Bitte soll nicht die eigentliche Ungereimtheit darstellen sondern vielmehr das Handeln des Pilatus, der dem Mann diese Bitte gewährt. Es entsprach ganz und gar nicht römischem Recht, einen am Kreuz verurteilten eine Bestattung zu gewähren. Ganz im Gegenteil. Aufgrund der schwere des Verbrechens gegen das römische Reich wurde der Gekreuzigte am Kreuz hängen gelassen damit das Volk diese Warnung verstand. Oftmals hingen die Leichname so lange, bis sie halb von den Vögel aufgefressen worden waren. Warum also sollte Pilatus gegen sein eigenes Recht und das seines Kaisers verstoßen und ein für ihn unbedeutsamen gekreuzigten Mann an Josef übergeben? Die Spekulation kann nur sein, aufgrund der Geldgier und Skrupellosigkeit Pilatus, dass der reiche Josef ihm dafür Geld bot. Und gerade beim Geld stellen die Autoren des „Gralsbuches“ eine weitere These auf. Kann es sein, dass Pilatus von Anfang an Geld bekam dafür dass er einem Plan zustimmte? Den Plan Jesus am Kreuz zu betäuben, ihm nicht die Beine zu brechen und ihn rechtzeitig abnahm damit er nicht stirbt. Danach würde er ihn Josef von Arimathia übergeben, der ihn zusammen mit den Frauen ins Grab legt. Jesus wird gepflegt und so wie man Pilatus versprach, dass man Jeus weit weg bringen würde, hat ihn niemand mehr gesehen. Dann tauschte man ihn gegen einen anderen, ähnlich aussehenden Mann aus, der sich dem Volke zeigte. Das würde erklären warum Maria ihn zunächst nicht erkannte und für einen Gärtner hielt und sogar seine Jünger ihn nicht erkannten. Als einzigen Beweis zeigte der Mann seine Wunden durch die Kreuzigung. Andere Beweise konnte er nicht vorbringen, dass er der Jesus aus Nazareth wäre. Alleine dieser Plan gäbe die Antwort auf alle Ungereimtheiten und die historische Irreführung der Kreuzigung in der Bibel.

19.8.13 15:08

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