GOTT WEINT

So oder so...am Ende wollen Alle dasselbe: Geld

Manche Freikirchen sind in ihrer Informationspolitik so neben der Spur, dass mehr als ein Kopfschütteln und ein mitleidsvolles Belächeln nicht übrig bleibt. So gelesen bei einer weiteren Freikirche in Hannover, die zuletzt so viel Kapital hatte, dass sie sich ein Top-Modernes Gemeindehaus bauen konnte.: „Zwischen praktisch gelebter Gottlosigkeit und einer Welle neuer Religiosität steht die gegenwärtige Christenheit vor der Herausforderung, einfach und überzeugend zu vermitteln, was christlicher Glaube in der Tiefe bedeutet. Dazu bietet unsere Gemeinde allen Interessenten einen Schnupperkurs Glauben an“. Das heißt, diese Gemeinde erhebt für sich den Anspruch zu wissen, was Glauben in der Tiefe bedeutet. Nicht etwa, den ihrigen Glauben, sondern den Glauben allgemein. Ein Anspruch den nicht mal die Evangelisten wussten, daher haben sie immer wieder bei ihrem Herrn Jesus nachgefragt und sicher nach seinem Tod noch Hunderte weitere Fragen gehabt, die sie sich dann selbst beantworten musste, oder wie der Christ sagen würde, vom heiligen Geist beantwortet bekamen. Was allerdings an dieser Aussage der freien Kirche stimmt ist, dass die Christen die Herausforderung haben, ihre Religion einfach und überzeugend zu vermitteln. Das war vor einigen hundert Jahren anders. Denn von 325 nach Christus bis vor wenigen hundert Jahren stellte sich die Herausforderung nicht. Einfach war es allerdings. Wer nicht glaubte wurde einfach umgebracht. So baute sich das Christentum auf, und wenn man den Kirchenmännern so zuhört, glaubt man, dass sie auch noch stolz darauf wären. Zu guter Letzt noch einige Aussagen der Zeugen Jehovas, die ebenfalls für heftiges Kopfschütteln der Grund sind. Auf die Frage, ob man denn wisse, wer die Bibel geschrieben hat, antworten sie: „Die meisten Bibelschreiber sagten ganz offen, dass sie im Namen und unter der Anleitung Jehovas schrieben, des einzig wahren Gottes. Mehr als 300 Mal erklärten die Propheten in den Hebräischen Schriften: „Dies ist was Jehova gesprochen hat“. Anderen Schreibern übermittelte Gott seine Botschaft durch Engel“ . Tatsächlich reichte es aus, das ein Mensch in der Bibel sagte, er habe das Niedergeschrieben von Gott gehört und somit ist den Zeugen Jehovas klar, dass kommt also von Gott. Was will man dazu sagen? Alles Gesagte wäre Überflüssig, hinsichtlich solcher aussagen.

Einen klarerer Geist herrscht doch da im Islam. Wenn sich dort ein paar Randgruppen abkapseln und ihre Gewalttaten im Namen Allahs ausüben, stellt sich die Masse von Muslimen in die Öffentlichkeit, distanziert sich davon und betont immer wieder, dass es ganz und gar nicht im Sinne Allahs ist. So erfahren wir im Alten Testament all die kriegerischen Gräueltaten – und immer wenn Menschen sterben - in Kriegen sterben - sterben nicht nur Soldaten, die Väter und Ehemänner sind, sondern auch Kinder und Frauen – die zum Beispiel ein David ins Feld schickten, wurden legitimiert, weil sie von Gott gewollt waren. Somit war es heilig. Ein heiliger Krieg. Tote, Kinder und Frauen, im Namen Gottes. Und so beginnt die Wurzel des Christentums, in Blut gebadeter Erde, zu keimen.

19.9.13 18:09

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