GOTT WEINT

Das hat man alles schon mal gehört ?

Das Christentum beruft sich gerne darauf, aus Jesus heraus geboren worden zu sein und zu wachsen. Die Lehren Jesu seien Göttlich und kommen direkt über den heiligen Geist von Gott Vater. Wenn dem so ist müssen wir uns fragen, von wem denn dann die Lehren der Essener waren? Die Lehren, die Jesus aus Nazareth verbreitete, waren nicht neu, es waren die Lehren die die wahrscheinlich ersten Christen, die Essener schon lange vor Jesus verbreiteten. Wie es zum Beispiel die Mönche von Qumran waren. Bereits Friedrich der Große schrieb in einem Brief 1770 an den französischen Mathematiker und Philosophen d`Alembert: „Jesus war eigentlich ein Essener, er war durchtränkt mit der essenischen Moral“ Darauf kam Friedrich, weil er die drei Jahre zuvor, durch Voltaire veröffentlichte Enzyklopädie las. Voltaire entnahm diese Kenntnis aus mittelalterlichen Schriften der Essener. Und tatsächlich fanden sich dort Lehren, die älter als Jesus war, wie zum Beispiel:

 

·         es gab ein gemeinsames Essen, bei dem man sich mit Gott verbunden fühlte.

 

          Armut, Keuschheit und Demut waren Voraussetzungen für ein gottgefälliges Leben.

 

·                                                 Schwure und das Fluchen wurden nicht gestattet.

 

·         die Taufe wusch den Täufling Rein von Sünden – allerdings nur zeitlich begrenzt.

 

Was der Lehrer der Essener mit Jesus gleich hatte, war, dass man ihn verfolgte und man geht davon aus, dass die jüdischen Verfolger ihn folterten und schließlich umbrachten.

Nun könnte man meinen, das Voltaire sich dieses aus den Fingern sog. Das tat er aber nicht, denn die Schriften, denen er sein Wissen entnahm sind heute noch vorhanden. Dazu kommt der Fund der Qumran Rollen hinzu, die Voltaire´s Aussagen in allem erhärten und festigen.

Weitere Fakten über die Lehren und das Leben der Essener:

 

·         Sie lehnten die priesterliche Oberhoheit ab – genau wie Jesus.

 

·         Sie predigten gegen Krieg, Hass gegen die Feinde Israels und den Kampf gegen das Böse

 

 

·         Sie lebten in absoluter Armut, wie Jesus es ebenfalls von seinen Jüngern verlangte.

 

Während man die Evangelien miteinander verglich konnte man feststellen, dass das Evangelium nach Matthäus sowie das des Johannes unter dem Einfluss von Essenern geschrieben wurde. Wobei wir bereits wissen, dass der Matthäus-Schreiber sich an das Markus-Evangelium anlehnte, was den Schluss folgerte, dass Markus, Matthäus und Johannes unter einem ausgeprägten Einfluss der Lehre der Essener standen. Das ergab ein Vergleich mit Schriftrollen und den zu findenden gleichlautenden Sätzen, wie auch die Parallele zu deren Stil.

 

Zwei Sätze die das bei Johannes verdeutlichten sind:

 

„In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfaßt

(Joh. 1,4-5)“

 

„Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben“

(Joh. 8,12)

 

Zwei Sätze die Johannes so hätte niemals schreiben können, ohne dass er nicht mit der Essener-Terminologie vertraut gewesen wäre. Ein weiterer Satz des Johannes, welchen wir in allen vier Evangelien wiederfinden ist es, ein „Rufer in der Wüste zu sein“.

11.9.13 17:19

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