GOTT WEINT

Der Sonnenstich des Paulus und die verwirrten Auswirkungen!

Nun lesen wir die Apostelgeschichte und die wundersame Offenbarung Jesu, dem Betrüger Paulus. Nachdem wir erfahren haben, dass Paulus von einem Licht umstrahlt wurde, fragt er die Stimme die er hört wer er sei. Daraufhin bekommt Paulus folgende Antwort:

(Apostl 9,5):

„(5) Ich bin Jesus den du verfolgst. (6) Aber steh auf und geh in die Stadt. Dort wirst du erfahren was du tun sollst. (7) Den Männern, die Saulus begleiteten, verschlug es die Sprache. Sie hörten zwar die Stimme, aber sahen niemanden.......(8) Da nahmen sie ihn an der Hand und führten ihn nach Damaskus“

Man sollte doch annehmen, dass ein solches himmlisches Ereignis fest im Kopf verankert ist, derer, die es erleben durften. Irrtum, denn in der gleichen Apostelgeschichte, lesen wir plötzlich (Apostl 22,9) etwas ganz anderes:

„Meine Begleiter sahen wohl das Licht, hörten aber nicht die Stimme, die mit mir redete“

Während also in Kapitel 9 die Begleiter noch die Stimme hörten aber niemanden sahen, hörten sie in Kapitel 22 nun plötzlich keine Stimme mehr, sahen da aber das Licht. Wer dann weiterliest und bei Kapitel 26 landet, ist wieder verwirrt. Dort wird (Apostl 26,16-19) dem Apostel Paulus plötzlich vor Ort erzählt welche Aufgaben Jesus für ihn hat. In Kapitel 9 sollte Paulus das aber erst in Damaskus erfahren. Und zuvor lesen wir noch in (Apostl 16,14):

„Wir stürzten alle zu Boden“.

Davon ist aber in Kapitel 9 nichts zu lesen.

12.9.13 22:35

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