GOTT WEINT

Paulus geht – Luther kommt oder der Austausch des Übels

Dank Luther hielten auch die Protestanten an dem Kult fest, Altäre bauen zu müssen und eine Kirchendiktatur einführen zu müssen. Und beide Kirchen haben nichts anderes im Sinn gehabt, als möglichst viele Anhänger um sich zu scharen. Teils freiwillig, teils, wie wir wissen mit Gewalt. Sie versuchten das Menschenheil an die Kirche zu binden. Dabei übersah Paulus und Luther das Lukasevangelium, denn dort sagt Jesus
 
(Lukas 17,21):

„Das Reich Gottes ist in euch“

Und da hat Lukas recht. Es bedarf keiner einzigen Kirche, weder einer staatlichen noch einer Freikirche, denn Gott ist schon lange da und man kann ihn ganz einfach selbst finden, ohne den paulinischen Übelgeruch der Irrlehre. Weitere Beispiel des Irrlehren-Predigers Paulus, dass er an Gott und Jesus vorbeipredigte, finden sich im Kapitel 9 des Römerbriefes:

„Gott erwählt und verstockt wen er will“.

Im Korintherbrief (Korinther 2,14) schreibt er sogar:

„Der natürliche Mensch vernimmt nichts vom Geist Gottes“

Bei solchen Sätzen kann man davon ausgehen, dass Gott von oben herabsieht und nur mit dem Kopf schüttelt. Das Schlimme daran ist, das er recht hat, mit dem Kopf zu schütteln, denn staatliche Kirchen wie Freikirchen lehren ihren Lemmingen genau diesen verirrten Glauben.
Der Freibrief für unsere heute Kirche in das größte Christliche Unheil zu steuern welches es auf Erden gibt, nämlich den Namen Gottes zu missbrauchen brachte Paulus ihnen. Wie „Der Theologe“ (www.theologe.de/theologe5.htm) ebenfalls feststellt und dieses ja auch in der Bibel nachzulesen ist:
 
(1. Mose 12,3)

„Den Auftrag Israels, den Bund mit Gott zu erfüllen und Vorbild zu werden“

sieht Paulus unwiderruflich als gescheitert an und er kehrt ihn einfach um. Die christlichen werdenden Völker sollen Vorbild für Israel sein. Durch Israels Fall
 
(Römer 11,11).:

„……ist den Heiden das Heil widerfahren, damit Israel ihnen nacheifern sollte“

Was nun die christlich werdenden Völker schließlich dem Volk Israel angetan haben wissen wir. Welches Israel will uns denn zum Vorbild nehmen?

Der bedeutende Historiker Karlheinz Deschner hat sich lange mit Paulus befasst, ihn studiert und analysiert. Er studierte die Schriften Paulus um dann folgendes Ergebnis zu verkünden: „Paulus duldete keine selbstständig denkenden Menschen um sich“. Der alte Saulus steckte also immerzu in Paulus. Es fand keine Wandlung in Paulus statt. Er hatte sich einfach nur während seines Damaskus Rittes überlegt, wie er zu mehr Macht gelangen könne und stellte sich dann an erster Linie hin und verkündete, er habe den wahren Glauben nun vom heiligen Geist erfahren, den er der Welt nun mitteilen wolle. Als wenn das nicht schon an Größenwahn ausreiche, teilte er den Galatern schließlich mit, Gott selbst habe ihn bereits vor seiner Geburt dazu berufen Völkerapostel zu werden. Daher betonte er stets, dass das von ihm verkündete Evangelium nicht menschlicher Art sei (Gal 1,11) sondern eine unmittelbar von Gott geoffenbarte Botschaft. Spätestens jetzt erinnert man sich an Patienten in psychiatrischen Einrichtungen, die behaupten Napoleon zu sein, oder von Aliens entführt wurden.

Was Paulus nicht verstand war, dass Jesus stets den himmlischen Vater ins Zentrum der Verkündung rückte. Paulus aber stellte Jesus in dieses Zentrum. Auch hier liegt eine verfälschte und Irrsinnslehre des Paulus zugrunde. Und die Kirche lehrt ihren Lemmingen weiterhin Irrlehren.

Paulus Irrsinn wurde Bestandteil der heiligen römischen Kirche. Paulus starb und wurde wieder geboren. Ja tatsächlich. Der Saulus-Wiedergeborene hieß Martin Luther. Natürlich verdanken wir dem Reformator dass die katholische Kirche  ihrem geldgierigen heuchlerischem Handeln nicht weiter nachgehen konnte, zumindest nicht mehr in der Form wie sie es bisher tat. Als Beispiel ist das Freikaufen von Sünde zu nennen. Man bezahlte beim Priester einen Obolus und der übergab einem Gläubigen einen Ablassbrief, der ihn vor Gott von all seinen Sünden befreite. Man konnte sogar Ablassbriefe kaufen für bereits Verstorbene und sie damit aus dem Fegefeuer herausholen. Die katholische Kirche sammelte Unsummen ein für diesen Betrug am Menschen und den Missbrauch im Namen Gottes Eine Kirche, die ihre Wurzeln auch im Betrug wuchern lässt, holt bis heute – Gott sei Dank immer weniger – Gläubige in ihre falschen Propheten-Häuser.

Sie fand dann andere Wege, aber dennoch erfolgte durch Luther die Reformation. Auf der ersten Blick ein guter Weg. Die Protestanten erhoben sich und man sollte meinen, endlich erfahren wir den wirklichen Weg zu Gott. Endlich erfahren wir tatsächlich was Jesus uns sagen wollte. Das ist leider ein Irrtum, denn Luther geht den paulinischen Weg. Denn der Glaube Luthers ist nicht der Weg den Jesus für uns vorgesehen hat.

    Luther spricht dem Menschen den freien Willen ab. Nach Luther gibt es die Alleinwirksamkeit Gottes nicht. Jeder Theologiestudent muss die Luther-Geschichte kennen. Wie allerdings da noch einige ihr Studium beenden können und diese Irrlehre weiter verbreiten können, bleibt rätselhaft. Den freien Willen gibt es also , nach Luther nicht. Seiner Meinung nach ist alles vorherbestimmt. Wobei er auch noch unterscheidet in zwei Hälften der Menschheit. Gott hätte schon vorherbestimmt, dass der eine Teil der Menschen gerettet werden würde und das ewige Heil wiederfahren wird und er andere Teil der Menschen verdammt sei. Es sei dem Menschen nicht vergönnt, Zeit seines Lebens umzukehren, aus freiem Entschluss. Natürlich nicht, denn er hat ja keinen freien Willen, so Luther. Auch sein Handeln sind niemals aus freiem Willen. Sein Handeln nach Guten sowie sein Handeln nach Bösen sind für Luther ebenfalls vorherbestimmt und lassen sich auf das Wirken Gottes zurückführen.

    Luther ist ebenfalls ein Freund der Säuglingstaufe. Er selbst ist als Säugling getauft worden und hat bis zu seinem Lebensende daran festgehalten. Er nannte die Taufe „heilwirksam“. Allerdings bleibt hier zu erwähnen, dass es sich dabei um einen reinen menschlichen Akt handle.

    In seinem Buch „Von der Freiheit eines Christenmenschen“, schreibt Luther, dass egal ob der Mensch Gutes tut, wenn er nicht Gläubig ist, würde dies vor Gott nicht zählen. Auch wenn der Mensch dann Gläubig wird, so zählen alle seine guten Taten die er zuvor vollbrachte rein gar nichts. Eine absurde Aussage? Nicht für die evangelische Kirche, denn diese Aussage gehört, laut der Augsburger Konfession heute zu dem gültigen evangelischen Bekenntnis. Und da ist wieder der Vergleich zu Jesus. Während Jesus das Heil, vom Handeln des Menschen abhängig machte, lehrt uns die lutheranisch paulinische Staatskirche – und leider auch die vielen evangelischen Freikirchen, dass es ihnen alleine auf den Glauben ankommt. Davon hat Jesus, sowie Moses niemals gesprochen. Obwohl sie doch alle das Gleichnis des Weltgerichts (Math. Kapitel25) nachlesen können, in der die Geretteten zuvor richtig gehandelt hatten. Dennoch hält Luther am Paulus-Brief an die Römer fest
 
(Römer 3,28):

„Durch den Glauben werde der Mensch gerecht“

Wir kennen sicher alle den Spielfilm über Luther. Am Ende sagt man sich: „Das war ein guter Mann“. So geht es einem auch, wenn man sich einmal das Geburtshaus Martin Luthers in Lutherstadt Eisleben ansieht oder wenige Straßen weiter sein Sterbehaus. Luther wird als der gute Mann dargestellt. Aber ein so guter Mann war Martin Luther gar nicht, wie ihn die evangelische Kirche uns präsentieren will. Luther war unbestreitbar Antisemit. Ebenso sind seine Aufforderungen bekannt, die Bauern im Bauernkrieg 1525 zu töten. Luther war auch maßgeblich ein Befürworter, rief sogar dazu auf, alle die sich von der Amtskirche lossagten , Kaufleute die Wucher betrieben, Frauen die verdächtig erschienen und somit Hexentum nachgesagt wurde, hinzurichten.  Nachlesen kann man viele seiner menschenverachtenden Glaubensrichtungen in seinem 1525 erschienenen Buch: „Vom geknechteten Willen“. Eine Überschrift in dem Buch von Landesbischof Martin Sasse, welches 1938 in Freiburg erschien, mit dem Titel: „Martin Luther und die Juden – Weg mit ihnen) lautet: „Die Juden – der „Abschaum der Menschheit“. Es gibt Dutzende Reden und Zitate von Luther, die gegen die Juden sprechen. Erschreckend zu wissen, dass der Kopf der evangelischen Kirche der größte Antisemit seiner Zeit war.

5.9.13 19:48

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