GOTT WEINT

Gottes Plan ging nicht auf.

Gottes Plan, der nie Gottes Plan war, Jesus auf die Schlachtbank zu führen ist einfach nicht aufgegangen, ganz im Gegenteil. Er hat für weitaus mehr Unheil gesorgt als es zu jener Zeit gab. 325 Jahre später, dank Konstantin, auf den wir später noch näher eingehen werden. Gott hätte sicher andere Wege gefunden um die sogenannte, die uns die  Kirche einreden will, Erbschuld tilgen zu lassen. Jesus war kein Segen für die Menschheit. Soviel steht fest. Er hat sich bemüht, er hat sich aufgeopfert und schließlich tatsächlich geopfert, weil der Prophet Jesus von Nazareth eine Gotteserfahrung gemacht hatte und alle Menschen daran Teil haben lassen wollte. Und weil er vor dem Kreuz nicht zurück weichen konnte, denn das hätte alle seine Aussagen und seine Predigten gegen Null geführt, verlieh er dem Allen Nachdruck und ließ sich schließlich kreuzigen. Als Prophet zog er durch das Land und warb um Anhänger mit dem gleichen Prinzip wie es heute vereinzelte religiöse Vereinigungen tun. Ähnlich die Zeugen Jehovas, die unaufhörlich und stets im Fleiße von Tür zu Tür ziehen. Wir wissen nicht mit Bestimmtheit, ob Jesus tatsächlich von sich behauptet habe, er sei der Messias. Auch wenn wir hier und da ähnliches lesen, bleibt die Frage, ob er dieses wirklich so gesagt habe. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir in den Evangelien mehr der Überlieferung des Gehörten vertrauen müssten.

Was es mit der Erbschuld auf sich hat, versucht uns die Kirche anhand der Taufe zu verdeutlichen. In schier absurder Wahnvorstellung erklärt sie uns das bereist der Säugling mit der Erbschuld zur Welt kommt und in jedem Fall die christliche Reinigung der Taufe benötigt, damit Gott diesen annimmt. Was passiert mit den ungetauften Kindern? Auch dafür hat die Kirche eine Antwort, die erst mit Beginn des 21. Jahrhunderts leicht abgeändert wurde. Davor war man der Ansicht, dass Kinder die nicht getauft wurden und verstarben, darunter zählten somit auch alle abgetriebenen Kinder, in der Vorhölle Schmoren mussten. Man stelle sich eine solche Aussage vor, die eine Mutter vom Priester erfährt, die gerade ihr Kind verloren hat. Als wenn dieser Schmerz nicht Schmerz genug sei, erzählt ihnen dann noch ein Priester, dass dieses Kind niemals zu Gott gelangt. Katholischer Wahnsinn an der Grenze zur Schwachsinnigkeit. Das belegt schließlich auch die Tatsache, dass der Vatikan eine internationale Theologenkommission damit beauftragte, wie man von diesen haltlosen Wahnvorstellungen wegkommen konnte ohne das man seine Gesicht verliere. Und als wenn das nicht schon der Lächerlichkeit genüge tragen würde, trumpfe diese Kommission von Theologen dann noch auf, indem sie nämlich geschlagene drei Jahre für eine Antwort brauchte. Wie Christian Nürnberger in seinem Buch „Das Christentum“ wahrheitsgemäß über den Begriff Sünde und Erbsünde schreibt: „Während vieler Jahrhunderte sind sie dazu benutzt worden, den Menschen klein zu machen, schuldbewusst, ängstlich und abhängig – von dem Priestertum. Dadurch wurde er beherrschbar, gehorsam, bußfertig, duckmäuserisch, freudlos und misstrauisch, sich selbst und anderen gegenüber“. Dieses Prinzip wird auch heute noch benutzt, indem staatliche Kirchen, Freikirchen und Gemeinden behaupten, die Erlösung findet man nur über den weg Jesus Christus und diesen Weg kann man nur in Gemeinschaft mit den Mitgläubigen (zahlenden) Schäflein.

Der Christ wartet auf die Offenbarung des Johannes. Er wartet darauf, dass Gott dem Allen hier auf Erden ein Ende setzt und den frommen Menschen in den Himmel holt. Den Weg bis zum diesem Ereignis möchte jede einzelne Kirche mit ihnen gehen. Mit ihnen besonders, wenn sie ihren Zehnten dazu beitragen.

4.9.13 17:06

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